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Bühne

"Alexis Sorbas"

"Alexis Sorbas" von Nikos Kazantakis
Rezitation: Miroslav Nemec
L’ Orchestre du Soleil: Matthias Hautsch, Ana Helena Surgik, Christoph Dangelmaier,  Elisabeth Seitz, Jerome Goldschmidt
Komposition: Christoph Dangelmaier
Textbearbeitung, Regie, Produktion: Martin Mühleis
In dem auf autobiographischne Erlebnissen des Autors beruhenden Werk trifft der von Selbstzweifeln geplagte, intellektuelle Ich-Erzähler auf den vor Lebensfreude sprudelnden Freigeist Alexis Sorbas. Fest entschlossen, seinen Beruf des Schriftstellers aufzugeben und das Leben der einfachen Leute zu teilen, bietet der Autor dem Abenteurer die Stelle des Vorarbeiters in dem Bergwerk an, das er an der Küste Kretas geerbt hat. Während der Intellektuelle auf Bildung und analytischen Verstand setzt, verkörpert Sorbas den Instinktmenschen, der nur seiner Intuition folgt. Für Sorbas entsteht die Welt jeden Tag neu, Freiheit bedeutet für ihn, das Leben mit allen Freuden und Katastrophen anzunehmen. „Jeder Mensch“, sagt er, „hat seine Marotten. Die größte aber ist es, keine zu haben!“ Zwischen den beiden ungleichen Männern entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft – und im Umgang mit dem intuitiven Original findet der Ich-Erzähler die Antworten auf seine ungelösten philosophischen Fragen. Die Figur des Alexis Sorbas erinnert an die Philosophie Nietzsches: dionysisch kraftvoll, Religion und bürgerliche Moral haben für ihn keine Bedeutung. Der Regisseur und Produzent Martin Mühleis hat mit Bühnenbearbeitungen von literarischen Werken in den vergangenen Jahren große Erfolge gefeiert. Seine beiden Erich-Kästner-Be- arbeitungen – „Als ich kleiner Junge war“ und „Prost Onkel Erich!“ – zählen mit mittlerweile fast 500 Vorstellungen zu den erfolgreichsten literarischen Bühnenproduktionen in Deutschland. Zuletzt hat er für die beiden Schauspieler Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl ge- meinsam mit dem Komponisten Libor Síma aus Charles Dickens’ „Die Weihnachtsgeschichte“ ein musikalisches Sozialmärchen geschaffen. Auf der Grundlage des Romans von Nikos Kazantzakis haben Mühleis und Dangelmaier jetzt ein modernes Melodrama geschaffen und Miroslav Nemec, dem „Tatort“-Kommissar und zweifachen Grimme-Preisträger, damit eine Paraderolle auf den Leib geschrieben, das in gleichem Maß Konzert wie Theater ist. Ermäßigungsberechtigte erhalten an der Theaterkasse Karten zum halben Preis. Wahlabo nicht gültig, Abo-Umtausch nicht möglich. Kinderbetreuung während der Vorstellung
Kartenvorverkauf:
Theaterkasse im Stadttheater
Schlossgasse 8
63739 Aschaffenburg
Telefon 06021 / 330 1888
Fax 06021 / 330 1889
theaterkasse@aschaffenburg.de
Öffnungszeiten:
September bis Dezember: Di-Fr 10:00-18:00 Uhr | Sa 10:00-13:00 Uhr
Januar bis Juli: Di-Fr 13:00-18:00 Uhr | Sa 10:00-13:00 Uhr
Geschlossen montags, sonntags und feiertags
www.stadttheater-aschaffenburg.de

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