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"Es war die Lerche"

Romeo und Julia – das ist wohl das bekannteste Liebespaar der Literaturgeschichte. Aber ihrer Liebe ist nicht viel Zeit vergönnt. Noch am Tage ihrer überstürzten Hochzeit findet ihr junges Glück ein jähes Ende. So will es ihr Schöpfer William Shakespeare. Was aber wäre gewesen, wenn das Gift nicht richtig gewirkt hätte, wenn Julia früher aus der Ohnmacht erwacht, wenn Romeo sich deshalb nicht selbst entleibt hätte?
Ephraim Kishon hat in seinem heiteren Trauerspiel die Geschichte weiter gedacht und zeigt nun ein Ehepaar, das sich in den Sorgen des Alltags aufgerieben hat. Frustration und finanzielle Nöte, dazu eine aufsässige pubertierende 14-jährige Tochter, lassen nichts mehr vom einstigen Liebesglück erahnen. Und auch nach 30 Ehejahren führt die Frage, ob es Nachtigall oder Lerche war, die seinerzeit die Liebesnacht beendete, zu immer wiederkehrendem Zank. Selbst Mister Shakespeare selbst sieht sich außer Stande, hier abschließend Antwort geben zu können …
Dem israelischen Satiriker Ephraim Kishon ist hiermit ein flottes, witziges Stück gelungen, in dem von den drei Schauspielern auch noch die alt gewordene Amme sowie der senile Pater Lorenzo verkörpert werden.
Besetzung.
Romeo Montague & Pater Lorenzo: Matthias Hock
Julia Montague-Capulet & Lucretia, ihre und Romeos Tochter & ehemalige Amme von Julia: Marion Marli
William Shakespeare: Rene Fugger
Regie: Dieter Schaller
Liedkomposition: Armin Gottstein
Technik: Mila Korkin
Infos: Telefon 0151 19325847, www.erthal-theater.de
Kartenreservierung ist auch per Mail möglich: erthaltheater@googlemail.com

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