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Archiv 2010

06.04.2010:

Bayerischer Qualitätspreis für Stadt Aschaffenburg

Aschaffenburg/München. Das 55-seitige Bewerbungsportrait des Wirtschaftsstandorts Aschaffenburg hat in einem mehrstufigen Auswahlverfahren die Jury des Bayerischen Qualitätspreises in der Kategorie wirtschaftsfreundliche Gemeinde 2010 überzeugt. Herr Oberbürgermeister Klaus Herzog und Frau Anja Michel, Wirtschaftsförderung nahmen am 16. März 2010 die Auszeichnung aus den Händen von Herrn Staatsminister Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und Herrn Staatssekretär Gerhard Eck vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren in der Residenz München entgegen.

In der Laudatio hob Wirtschaftsminister Zeil „die hohe Effizienz der Verwaltungsprozesse“ der Stadt Aschaffenburg „bei einer gleichzeitig hohen Flexibilität“ hervor. Als Hauptelemente hierfür nannte er die „Neuausrichtung der Organisationsstrukturen, interdisziplinäre Projektgruppenarbeit und einen hohen Fortbildungsetat.“ Ferner lege die Stadt besonderen Wert auf Bürgernähe und wirtschaftliche Entwicklung, was durch ein Bürgerbüro mit flexiblen Öffnungszeiten, schlanke Verwaltungsstrukturen, das Motto „Service aus einer Hand“ und ein virtuelles Rathaus deutlich würde. Als weitere Belege für das wirtschaftsfreundliche Klima und die Zukunftsfähigkeit der Stadt Aschaffenburg wurden von Wirtschaftsminister Zeil die Wirtschaftsförderung, eine integrative Stadtentwicklungsplanung, zahlreiche Möglichkeiten zur Information sowie Einrichtungen zur wirtschafts- und bürgernahen Kommunikation genannt. Die rasche und unkonventionelle Behandlung der Anliegen von Unternehmen habe darüber hinaus bei der Stadt Aschaffenburg Priorität.

Der Bayerische Qualitätspreis für wirtschaftsfreundliche Gemeinden und Städte wird jährlich an drei bayerische Kommunen verliehen. Die Preisträger zeichnen sich durch optimale wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen aus, die sie durch konsequente Verfolgung des Qualitätsgedankens schaffen. Mit der Verleihung des Bayerischen Qualitätspreis soll diesem Qualitätsgedanken in Wirtschaft, Gemeinden und Öffentlichkeit größere Aufmerksamkeit eingeräumt und damit das Verständnis der Anforderungen für hervorragende Qualität verbessert werden. Gleichzeitig sollen die Vorteile einer erfolgreichen Qualitätsstrategie herausgestellt und die ständig wachsende Bedeutung des Wettbewerbsfaktors Qualität für den Industriestandort Bayern hervorgehoben werden.

Der von Städten und Gemeinden auszufüllende Bewerbungs-Fragebogen umfasst neben allgemeinen Informationen, Fragen zur Bürgernähe und Wirtschaftsförderung, zur Qualität und Organisation, zu Standortbedingungen sowie Fragen zu Einzelaktionen und Projekten. Er wird jährlich entsprechend dem aktuellen Wissensstatus überarbeitet und ergänzt. Preisträger müssen neben der besten Gesamtleistung zusätzlich in jeder einzelnen Kategorie mit hervorragenden Leistungen überzeugen

Bereits 1993 wird der Bayerische Qualitätspreis für Produktionsunternehmen der Industrie als erste nationale Auszeichnung dieser Art in Deutschland vom damaligen Wirtschaftsminister Herrn Dr. Otto Wiesheu ins Leben gerufen. In den Folgejahren kommen weitere Preiskategorien hinzu: Produktionsunternehmen des Handwerks (1994), Handelsunternehmen, wirtschaftsfreundliche Städte und Gemeinden (beide 1998) und Dienstleistungsunternehmen (2002).