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Archiv 2013

19.09.2013:

Schnelles Internet

Stadt Aschaffenburg verfügt über ein modernes und zeitgemäßes kabelgebundenes Breitbandnetz

In den vergangenen zwei Jahren konnten beim Ausbau des schnellen Internets in der Stadt Aschaffenburg große Fortschritte erzielt werden. Im Zuge des Glasfaserausbaus der Deutschen Telekom in weiten Teilen der Innenstadt wurden 23.000 Haushalte mit bis zu 200 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit angeschlossen. Der aktuell laufende VDSL-Ausbau (Very High Speed Digital Subscriber Line), der Bandbreiten bis 50 Mbit/s zur Verfügung stellen wird, erreicht weitere 11.000 Haushalte. Hierfür werden in den Stadtteilen Leider, Nilkheim, Damm, Strietwald und Schweinheim Multifunktionsgehäuse errichtet, die mit Glasfaser angeschlossen werden. Dies geschieht teilweise durch Kabelverlegungen mit Tiefbau. Der überwiegende Teil der Glasfaserleitungen wird jedoch in das vorhandene Rohrnetz eingezogen. In den Stadtteilen Leider und Nilkheim wurden die Tiefbautätigkeiten Ende September 2013 beendet. In den Stadtteilen Damm, Strietwald und Schweinheim dauern die Arbeiten voraussichtlich bis Oktober an.
Die technische Inbetriebnahme des VDSL-Ausbaus strebt die Deutsche Telekom für die gesamte Stadt Aschaffenburg bis Ende 2013 an. Bis dahin ist die Eingaben in die Systeme und Prüfungen aller Kundenleitungen geplant. Die Vermarktung durch den Vertrieb soll nach Auskunft der Deutschen Telekom spätestens ab Mitte Januar 2014 beginnen.

Der Stadtteil Gailbach wurde Mitte 2012 mit DSL 16.000 angeschlossen. Diese Verbesserung konnte die Stadt im Rahmen der ersten Breitbandinitiative des Freistaats Bayern erreichen. Die Deutsche Telekom kündigte an, zwei der vier dort vorhanden Multifunktionsgehäuse mit VDSL-Technik hochzurüsten. Für die zwei verbleibenden Multifunktionsgehäuse konnte die von der Deutschen Telekom geforderte Mindestzahl an Vorverträgen für eine VDSL-Hochrüstung aktuell nicht erreicht werden.

Für den Stadtteil Obernau arbeitet die Stadt im Rahmen der aktuellen Hochgeschwindigkeitsförderung des Freistaats Bayern an einer Verbesserung. Zeitnah wird die Verwaltung dem Stadtrat das voraussichtliche Erschließungsgebiet vorstellen, das sich nach Gesprächen mit den Breitbandversorgern zur aktuellen Versorgungslage in Obernau herauskristallisiert hat. Die Festlegung des Erschließungsgebietes ist Teil der 19 vorgeschriebenen Verfahrensschritte der Hochgeschwindigkeitsförderung. Die Verfahrensschritte der Förderung sind sehr umfangreich, um den Eingriff in den Wettbewerb zu minimieren. Ein genauer Zeitpunkt für eine Umsetzung in Obernau hängt von den weiteren Besprechungsergebnissen mit den Breitbandversorgern, den Vorgaben der 19 zu durchlaufenden Verfahrensschritte und den Ergebnissen, die im Verfahren erzielt werden, ab.