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30.03.2017:

Unternehmensbefragung der Stadt zur Wirtschaftsförderung

Im Januar 2017 hat die städtische Wirtschaftsförderung eine Unternehmensbefragung bei in der Stadt ansässigen Unternehmen durchgeführt. Von den 827 angeschriebenen Unternehmen aus allen Branchen haben 288, also erfreuliche 35%, an der Befragung teilgenommen.

Die Befragung zielte darauf ab, bezüglich der Handlungsfelder Standortanalyse, nachhaltige Stadtentwicklung, Qualitätsmanagement und Kontaktmanagement neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Im Folgenden sind einige zentrale Ergebnisse dargestellt. Den vollständigen Auswertungsbericht finden Sie über den unten aufgeführten Link.

Mehrheitlich haben Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten an der Befragung teilgenommen (53%). 15% der antwortenden Unternehmen haben mindestens 100 Beschäftigte. Hinsichtlich der Wirtschaftsbereiche kommen 41% der antwortenden Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich, gefolgt vom Handwerk 20%, dem Einzelhandel (12%) und der Industrie (11%).

Bewertung verschiedener Standortfaktoren

Befragt hinsichtlich der Wichtigkeit und der Zufriedenheit verschiedener harter und weicher Standortkriterien konnte eine gute Gesamtzufriedenheit mit dem Standort Aschaffenburg (2,1) ermittelt werden (Bewertungsskala von 1=sehr gut bis 5=sehr schlecht).

Den besten Wert aller abgefragten harten Standortfaktoren hinsichtlich der Zufriedenheit erhält der Autobahnanschluss, gefolgt vom Flughafen Frankfurt, dem ICE-Halt Aschaffenburg und der örtlichen Verkehrsanbindung. Hinsichtlich der Zufriedenheit mit den weichen Standortfaktoren bewerten die Unternehmen das Image der Stadt am besten, gleichauf gefolgt von der medizinischen Versorgung und den Einkaufsmöglichkeiten.

Die Bewertung der Standortfaktoren hinsichtlich ihrer Wichtigkeit hat ergeben, dass die Unternehmen dem harten Standortfaktor Breitbandanbindung mit Abstand die größte Bedeutung zumessen, gefolgt von der örtlichen Verkehrsanbindung und dem Autobahnanschluss. Hinsichtlich der Wichtigkeit der weichen Standortfaktoren hat das Image der Stadt Aschaffenburg die Nase vorn.

Arbeitskräftebedarf                 

Einen Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften in den nächsten zwölf Monaten haben knapp 70% der antwortenden Unternehmen (201). Die Betriebe, die ihren Arbeitskräftebedarf zusätzlich quantifiziert haben, wollen binnen einer Frist von einem Jahr 1.265 zusätzliche Stellen besetzen. Besonders bei gewerblich-technischen Fachkräften werden Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung vermutet. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, planen oder setzen die Unternehmen bereits verschiedene betriebliche Maßnahmen zur Fachkräftesicherung ein.

Entwicklungspläne und Standortanforderungen

Die Entwicklungspläne der Unternehmen sind insgesamt sehr dynamisch. Es gibt mehr Unternehmen mit expansiven Entwicklungsplänen in den kommenden drei Jahren als Unternehmen, die in diesem Zeitraum Schrumpfungsmaßnahmen planen. Dabei haben knapp 22% der antwortenden Unternehmen (62) an ihrem Standort Flächenerweiterungsbedarf hinsichtlich Gewerbegrundstücken, Büroflächen, Lagerflächen und Verkaufsflächen.

Die Befragung wurde unterstützt und ausgewertet von der GEFAK Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung (mbH) aus Marburg.

Sie haben Interesse an weitergehenden Informationen? Dann finden Sie den kompletten Auswertungsbericht über folgenden Link: