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Coronavirus | Informationen für Aschaffenburger Wirtschaft

Übersicht vom bayerischen Corona-Soforthilfeprogramm bis zum Unterstützungsangebot der KfW-Bankengruppe

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Bayerische Staatsregierung den Katastrophenfall ausgerufen und weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat verfügt

Dazu gehören

  • Regelungen zu Veranstaltungen und Versammlungen
  • Regelungen zum Betrieb von Freizeiteinrichtungen
  • Einschränkungen bei Gastronomiebetrieben und
  • Regelungen zu Öffnungszeiten von Ladengeschäften.

Das Gesundheitsamt Aschaffenburg hat eine Übersicht zusammengestellt, welche Betriebe/Einrichtungen schließen müssen und welche weiterhin öffenen dürfen: https://www.landkreis-aschaffenburg.de/wer-macht-was/gesund-soziales/gesund/corona/faqs/#Gewerbe

Diese Regelungen und Einschränkungen betreffen gerade kleine und mittlere Unternehmen am Standort Aschaffenburg massiv. Deshalb wurde von der Bayerischen Staatsregierung ein Rettungsschrim für die von der Corona-Krise betroffene bayerische Wirtschaft beschlossen. Ebenso hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket verabschiedet, das Unternehmen eine (finanzielle) Absicherung gegenüber der Corona-Pandemie gewähren soll. Dieser Schutzschild für Unternehmen beinhaltet unterschiedliche Konzepte und reicht von Liquiditätshilfen und Krediten bis hin zu überarbeiteten Regelungen für die Kurzarbeit.

Wir haben verschiedene Informationsquellen zusammengetragen und sind um regelmäßige Aktualisierung bemüht. Wenn Sie mit uns in Kontakt treten wollen, bitten wir Sie um eine E-Mail an wirtschaftsfoerderung@aschaffenburg.de 

Finanzielle Unterstütungsangebote
  • Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Engerie Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat wichtige Informationen sowie eine Übersicht über Unterstützungsmöglichkeiten von der Soforthilfe, weiteren finanziellen Unterstützungsangeboten, über Kurzarbeit bis Steuerstundung für betroffene Betriebe zusammengestellt.
  • Bayerische Staatregierung: Soforthilfeprogramm Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Die Antrage auf Soforthilfe müssen ab dem 31.03. medienbruchfrei gestellt werden; eine Zusendung per Post oder E-Mail ist nicht mehr möglich. Den Link zur Antragsstellung finden Sie auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
  • Bundesagentur für Arbeit: Kurzarbeitergeld möglich Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden. Betriebe aus Aschaffenburg, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der Agentur für Arbeit in Aschaffenburg melden. Diese prüft, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.
    02.04.2020: Arbeitsagentur und Jobcenter bitten Anrufer nach Möglichkeit auf die Nachmittagsstunden auszuweichen. Bis 18 Uhr sind die Dienststellen erreichbar.
    Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld finden Sie auch in der Bayerischen Staatszeitung
  • Bayerisches Landesamt für Steuern Aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus können Steuererleichterungen beantragt werden (zinlose Stundung; Herabsetzung von Vorauszahlungen/des Steuermessbetrags für Zwecke der Gewerbesteuervorauszahlungen). Das Antragsformular ist beim Finanzamt Aschaffenburg einzureichen.
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Über Hotlines und über das Internet können sich kleine und mittlere Unternehmen, Konzerne, Solo-Selbstständige und Freiberufler mit Anfragen und Problemen an das Bundesministerium wenden. 
  • Bundesministerium für Finanzen Finanzielle Hilfen zur Abfederung der Auswirkungen der Corona-Pandemie: Auf den Seiten des Bundesministeriums für Finanzen sind aktuelle Informationen zu den unterschiedlichen finanziellen Hilfen – für Freiberufler und Solo-Selbständige, Unternehmen aller Größen sowie für Beschäftigte zusammengestellt.
  • KfW-Bankengruppe Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können bei ihrer Bank oder Sparkasse einen KfW-Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen.
  • LfA - Förderbank Bayern Unternehmen, die eine Finanzierung aus den LfA-Programmen nutzen möchten, wenden sich an ihre Hausbank, über die die LfA-Kredite beantragt und ausbezahlt werden.
  • Bürgschaftsbank Bayern
    • Die Bürgschaftsbank hat die Bürgschaftsobergrenze im Zuge der Corona-Krise erhöht und die Bürgschaftsquote für Betriebsmittelfinanzierungen erhöht. Intressierte Betriebe können sich u. a. über ihre Hausbanken über das Angebot der Bürgschaftsbank informieren.
  • Schutz vor Kündigungen auch für Gewerberaummietverträge Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht sieht vor, dass Vermieter das Mietverhältnis nicht kündigen dürfen, wenn die Mietschulden auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen sind. Die Verpflichtung der Mieter zur fristgerechten Zahlung der Miete bleibt hier jedoch bestehen. Dies gilt für Pachtverhältnisse entsprechend. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 30. Juni 2020.
  • Handlungsfähigkeit von Unternehmen, Genossenschaften und Wohnungseigentümergemeinschaften Mit der vom Deutschen Bundestag beschlossenen gesetzlichen Regelung können etwa Aktiengesellschaften, GmbHs, Genossenschaften, Vereine und Wohnungseigentümergemeinschaften, auch bei weiterhin bestehenden Beschränkungen der Versammlungsmöglichkeiten erforderliche Beschlüsse fassen und bleiben so handlungsfähig.
Allgemeine und branchenspezifische Informationsangebote
  • Industrie- und Handelskammer Aschaffenburg Die Industrie- und Handelskammer berät ihre Mitgliedsbetriebe über die Soforthilfe Corona und weitere finanzielle Hilfen für bayerische Unternehmen.
  • Handwerkskammer für Unterfranken Die Handwerkskammer Unterfranken steht ihren Mitgliedsbetrieben für Fragen zur Unternehmens- und Rechtsberatung infolge der Corona-Pandemie zur Verfügung.
  • Handelsverband Deutschland Der Handelsverband Deutschland (HDE) stellt wichtige Informationen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) zusammen, die sowohl allgemeine als auch branchenspezifische Fragestellungen beantworten. 
    In Unterfranken ist zuständig: Handelsverband Bayern e.V., Bezirk Unterfranken, Herr Volker Wedde: Tel. 0931/3 55 46-0, E-Mail unterfranken@hv-bayern.de
  • DEHOGA Bayern Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e. V. stellt für seine Mitgliedsbetriebe sämtliche Informationen rund um den Coronavirus im Gastgewerbe zur Verfügung. In Unterfranken ist zuständig: Bezirksgeschäftsführer Herr Michael Schwägerl: Tel. 0931/412409, E-Mail unterfranken@dehoga-bayern.de
  • BDS - Selbständige in Bayern
    Der Bund der Selbständigen Bayern hat eine Übersicht für Betriebe in der Coronakrise zusammengestellt. In Unterfranken ist zuständig: Bezirksgeschäftsführer Herr Frank Bernard: Tel. 09352/808835, Mobil 0170/9919140, E-Mail frank.bernard@bds-bayern.de
  • Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ) stellt eine Übersicht relevanter Hilfsprogramme und -maßnahmen zur Verfügung.
  • Bundesregierung - Hilfen für Künstler und Kreative Die Corona-Pandemie hat verheerende Folgen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Vor allem viele kleine Kultureinrichtungen stehen am finanziellen Abgrund. Für Künstlerinnen und Künstler geht es um die Existenz. Die Bundesregierung hilft mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.
Informationen für Arbeitnehmende
  • Arbeitslosmeldungen Persönliche Vorsprachen sind bei der Arbeitsagentur Aschaffenburg aktuell nicht möglich. Arbeitslosmeldungen können daher telefonisch erfolgen. Anträge für Arbeitslosengeld und Grundsicherung stehen online zur Verfügung.
  • Beantragung einer Entschädigung bei Tätigkeitsverbot oder Quarantäneanordnung Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, hat grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf eine Entschädigung nach § 56 Abs. 1 IfsG.
Stadt Aschaffenburg