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Verkehr und Lage

Der neue Aschaffenburger Hauptbahnhof

Im Sommer 2011 feierten die Aschaffenburger die Vollendung eines der größten Bauprojekte in der Geschichte ihrer Stadt: den Bau des neuen Hauptbahnhofs und die Neugestaltung seines gesamten Umfelds. Entstanden ist ein Bahnhof, der ein Vorbild ist für ganz Bayern. Den Beginn machte der Ausbau der Bahnsteige für rund 2,5 Millionen Euro.  Danach stand die Neugestaltung des gesamten Hauptbahnhofareals einschließlich des Baus eines neuen Bahnhofgebäudes an. Gemeinsam investierten der private Investor Ferdinand Fäth und die Deutsche Bahn rund 44 Millionen Euro in das Projekt. Die Stadt Aschaffenburg gab, unterstützt von Bund und Land, weitere gut 17 Millionen Euro aus, um das Bahnhofsareal und die Ludwigstraße zu verschönern und einen der modernsten  Busbahnhöfe Bayerns mit Platz für 35 Busse zu errichten.
Zu den ersten Maßnahmen im Bahnhofsgebiet zählten der Umbau der ehemaligen Hauptpost sowie der Bau des Ärztehauses und des Parkhauses an der Elisenstraße. Mit dem neuen Empfangsgebäude entstanden ein weiteres Parkhaus mit rund 400 Stellplätzen sowie eine Fahrradstation.

Der Bahnhof ist barrierefrei und kann von Blinden und Rollstuhlfahrern sowie von Eltern mit Kinderwagen problemlos genutzt werden. Es gibt Aufzüge zu allen Bahnsteigen. Die eindrucksvolle Empfangshalle und die große Passage bieten unten Läden und Gastronomie sowie Arztpraxen und Dienstleistungsangebote in den oberen Geschossen. Eine verkleinerte Kopie des Mosaiks des Götterboten Hermes, das einst die Ostseite des alten Empfangsgebäudes zierte, knüpft an frühere Zeiten an.

Im Norden der Gleisanlagen ist auf einer Fläche von vier Hektar das Dammer Tor Carré und ein großen Parkhaus entstanden. Auch die neue Fachoberschule hat hier ihren Platz gefunden. Von dort aus gelangt man zur Unterführung zu den Gleisen und zum neuen Hauptbahnhof. Damit ist auch der lang gehegte Wunsch der Dammer Bürger nach einer kurzen Verbindung zur Innenstadt endlich Wirklichkeit.