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18.05.2020:

Corona-Krise: VHS Aschaffenburg wendet sich an örtliche Landtagsabgeordnete

Durch die Corona-Krise sind auch die Volkshochschulen in eine akute Notsituation geraten. Selbst wenn in den kommenden Wochen der Lehrbetrieb wieder aufgenommen wird ist weiter mit massiven Einnahmeausfällen zu rechnen. Die Volkshochschule Aschaffenburg hat sich deshalb den Forderungen des Bayerischen Volkshochschulverband angeschlossen und die örtlichen Landtagsabgeordneten um Unterstützung gebeten.

 

Gefordert wird vor allem eine zeitliche Perspektive zur Wiederaufnahme des Kursbetriebs. Entsprechende Hygiene- und Raumkonzepte sind bereits erarbeitet.

 

Die Einnahmen der überwiegend freiberuflich tätigen Kursleiterinnen und Kursleiter sind durch den Lockdown weggebrochen. Rund ein Drittel dieser Kursleiter bestreitet seinen Lebensunterhalt hauptsächlich über den Unterricht an der Volkshochschule oder anderen Bildungseinrichtungen. Aufgrund fehlender Betriebsausgaben kommt für diese Personengruppe die Corona-Soforthilfe des Freistaats nicht in Frage. Die Volkshochschulen fordern daher die Staatsregierung auf, nach dem Vorbild anderer Bundesländer einen Unterstützungsfonds für die freiberuflichen Kursleitungen zu·initiieren.

 

Hauptfinanzquelle der Volkshochschulen sind in Bayern die Gebühren der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Selbst wenn der Unterricht mit halber Kursgröße wieder stattfinden darf, werden die Ausgaben deutlich höher sein als die Einnahmen. Die Folgen werden Entlassungen bei den Kursleitern und Insolvenzen, insbesondere bei den privatrechtlich organisierten Volkshochschulen, sein. Der Volkshochschulverband fordert deshalb Unterstützung auf Landesebene, um das bestehende, gut funktionierende System der Volkshochschulen in Bayern zu retten.