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09.07.2020:

Standsicherheitsmaßnahmen an zwei alten Blutbuchen

An zwei Blutbuchen im Stadtgebiet – in der Lamprechtstraße und in der Kolpingstraße – müssen kurzfristig die Kronen zurückgeschnitten werden, um die Bäume zu erhalten und die Verkehrssicherheit sicherzustellen.

 

Den etwa 20 Meter hohe stadtbildprägende Baum in der Lamprechtstraße, der einen Stammumfang von rund 350 Zentimetern hat, hat die Stadt Aschaffenburg aufgrund seiner Schönheit, seines Alters und seines markanten Standortes bereits 1981 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt. Die Stadt ist verpflichtet, die zum Erhalt des Baumes notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen durchzuführen. Der in der Alterungsphase befindliche rund 120 Jahre alte Baum wurde kürzlich eingehend durch eine Fachfirma untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass sich an zwei Stellen am Stammfuß ein Holz zersetzender Pilz ausbreitet. Dies deutet auf eine mangelnde Standsicherheit hin.

 

Bei der Blutbuche in der Kolpingstraße handelt es sich um einen über 100 Jahre alten, 21 Meter hohen stadtbildprägenden Baum mit einem Stammumfang von über 3 Metern. Er wurde 1992 durch die Stadt Aschaffenburg in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag mit den Eigentümern sichergestellt. Die Stadt hat sich demnach verpflichtet, die zum Erhalt des Baumes notwendigen Maßnahmen sowie die Verkehrssicherungspflicht zu übernehmen. Der in der Alterungsphase befindliche Baum wurde zuletzt 2018 zurückgeschnitten. Eine kürzlich erfolgte Kontrolle hat ergeben, dass die Blutbuche aktuell nicht verkehrssicher ist.

 

Da Blutbuchen nach Rückschnittmaßnahmen zu starken Sonnenbrandschäden neigen, ist es notwendig, die entsprechenden Bereiche an beiden Bäumen mit einem weißen Baumschutzmittel einzustreichen.

Durch die Maßnahmen sollen die beiden kleinklimatisch, gestalterisch und ökologisch wertvollen Bäume noch viele Jahre für Aschaffenburg erhalten bleiben.