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24.09.2020:
 Bildungskonferenz in der Stadthalle

Bildungskonferenz in der Stadthalle

Bildung NEU denken

„Die Investition in Wissen und Bildung bringt immer noch die besten Zinsen“ – mit diesem Zitat vom Benjamin Franklin hat Moderator Sebastian Frisch die Bildungskonferenz der Stadt Aschaffenburg am 19. September eröffnet. Die Vorteile guter Bildungsarbeit für die Stadtgesellschaft sehen auch die 85 Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Schulen, Beratungsstellen, beruflicher Bildung, Verwaltung, sozialen Trägern und Vereinen, die in die Stadthalle gekommen waren. Nur, wenn sich die Fachkräfte aus dem Bildungsbereich regelmäßig über aktuelle Themen austauschen können, gelingt ein gutes Netzwerk und damit letztlich auch gute Bildung vor Ort.

 

Grundlage für Bildungsleitplan

Die Vernetzung von Fachkräften im Bildungssektor zu gewährleisten, das ist eine der zentralen Aufgaben im städtischen Bildungsmanagement. Mit Bildungskonferenzen, aber auch Vorträgen, Fortbildungen und weiteren Angeboten wird dies regelmäßig umgesetzt. Die vergangene Bildungskonferenz wird zudem genutzt, um den städtischen Bildungsleitplan fortzuschreiben. In ihm legt die Stadt Aschaffenburg ihre Schwerpunkte und Ziele zur Bildungsarbeit fest. Die letzte „Wiederauflage“ war im Jahr 2014. Nun ist es an der Zeit, neuere Querschnittsthemen wie Digitalisierung oder Inklusion noch stärker einzuarbeiten.

 

Input der Fachkräfte

Grundlage dafür ist der Input der Aschaffenburger Bildungs-Fachkräfte. Auf der Konferenz brachten sie sich mit ihren Problemen, Ideen und Lösungsvorschlägen in 10 Arbeitsgruppen zu diesen Themen ein: demokratische, frühkindliche und kulturelle Bildung, lebenslanges Lernen, Bildung & Corona, Fachkräftesicherung, Steuerung, Inklusion, Schule-Beruf und Unterstützung für Fachkräfte.

 

Bildung ist Chefsache

Organisiert hatte die Konferenz das Bildungsbüro der Stadt Aschaffenburg: „Bildung ist in Aschaffenburg Chefsache. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Aber gerade in diesem Jahr zeigt sich, dass wir nur davon profitieren können, dass in den vergangenen 11 Jahren schon viel an Netzwerkarbeit und Austausch stattgefunden hat. Die Aschaffenburger Fachkräfte beteiligen sich gern, und letztlich profitieren wir alle vom Austausch miteinander“, so die Mitarbeiterinnen Clara Leibfried und Regina Stürmer.

 

Lob für Aschaffenburger Bildungsmanagement

Querschnittsthemen wie Digitalisierung werden die Stadt noch viele Jahre begleiten und müssen bei der Planung für die Kommunale Bildungsarbeit stets mitgedacht werden. Darüber hinaus ist es wichtig, Angebote zielgruppengerecht zu kommunizieren und das breite Angebot im Stadtgebiet für alle transparent zu machen. Bei diesen Fragen kann das Bildungsmanagement die Einrichtungen und Fachkräfte unterstützen.

So sieht es auch Referent Florian Neumann von der Transferagentur Bayern aus Nürnberg. In seinem Vortrag steckte er Rahmen und Ziele eines kommunalen Bildungsmanagements ab und gratulierte den Gästen sowie Oberbürgermeister Jürgen Herzing dazu, wie Bildung in Aschaffenburg besprochen und betrieben wird. Die strukturelle Einbettung des Bildungsbüros in die Verwaltung sei vorbildlich. Durch die erste Erstellung einer Bildungsleitplanung schon im Jahr 2009 sei man hier vielen anderen Kommunen einige Jahre voraus. Neumann: „Es gibt mittlerweile in Bayern viele Beispiele für gute Bildungskonferenzen. Diese heute hier in Aschaffenburg hebt sich aus meiner Sicht besonders positiv ab. Die vielen unterschiedlichen Arbeitsgruppen waren gelebte Partizipation der Bildungs-Engagierten dieser Stadt. So fließt wichtiges Expertenwissen ein in die zukünftige Bildungsleitplanung, die damit zurecht den Anspruch erheben kann, den Bildungsort Kommune als Ganzes voran zu bringen. Das zeigt die große Relevanz von Bildungsthemen in Aschaffenburg.“