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20.10.2020:
 Titelholzschnitt

Ernst Ludwig Kirchner, Titelholzschnitt, Katalog der Brücke-Ausstellung, Galerie Commeter (Hamburg), 1912 © KirchnerHAUS Museum Aschaffenburg, 2020.

Wertvolle Schenkungen an das Kirchner-Haus

Dank großzügiger Schenkungen von Privatpersonen wird der Bestand des KirchnerHAUS Museum Aschaffenburg um herausragende Bücher und Ausstellungskataloge aus der Zeit des Expressionismus erweitert. Bei einer Veranstaltung im KirchnerHAUS stellte die Vorsitzende des KirchnerHAUS-Vereins, Dr. Brigitte Schad vier besonders kostbare Werke vor, die anlässlich des 140. Geburtstages von Ernst Ludwig Kirchner am 6. Mai 2020 in die Sammlung des Museums und seiner angegliederten Bibliothek gelangt sind.

Es handelt sich um den Katalog der Ausstellung der Brücke-Künstler von 1910 in der Dresdner Galerie Arnold, den Ausstellungskatalog der Brücke von 1912 der Galerie Commeter, Hamburg, das zweibändige Werk des Kunstsammlers und Mäzens Gustav Schiefler von 1926 (Bd. I) und 1931 (Bd. II) mit dem Titel „Die Graphik Ernst Ludwig Kirchners bis 1924“ und die 1913 mit fünf ganzseitigen Original-Holzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner interpretierte No velle Alfred Döblins „Das Stiftsfräulein und der Tod.“

Die neuen Schenkungen zeichnen sich durch ihre herausragende Gestaltung aus. Aus wirtschaftlichen Gründen statteten die Brücke-Künstler ihre ersten Ausstellungskataloge mit Original-Holzschnitten aus, was ihren Sammlerwert bis heute steigert.

Die aktuellen Schenkungen sowie vergangene Stiftungen aus der Zeit des Expressionismus zeigt das KirchnerHAUS nun in der Kabinettausstellung „Schätze der KirchnerHAUS Bibliothek“. Die Ausstellung läuft noch bis 20. Dezember 2020 und ist geöffnet dienstags bis samstags von 14 bis Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.