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24.10.2020:
 Aktivistinnen der Seebrücke-Initiative, Niklas Wagener, Oberbürgermeister Jürgen Herzing, Dr. Robert Löwer, Tobias Wüst und Orkan Agdas vom Stadtjugendring

Oberbürgermeister Jürgen Herzing, Stadträte sowie Vertreter*innen von Stadtjugendring und der Seebrücke-Initiative beim Start der Spendenaktion. Vlnr.: Aktivistinnen der Seebrücke-Initiative, Niklas Wagener, Oberbürgermeister Jürgen Herzing, Dr. Robert Löwer, Tobias Wüst und Orkan Agdas vom Stadtjugendring (Foto: Ralf Hettler / Stadt Aschaffenburg)

Stadt wirbt um Spenden für Flüchtlinge in Griechenland

Seit Mai 2019 ist Aschaffenburg ein „sicherer Hafen“ für Geflüchtete. Auf Antrag von SPD, CSU und Kommunaler Initiative (KI) hat der Stadtrat im Juli dieses Jahres beschlossen,

der sogenannten „Potsdamer Erklärung“ beizutreten und ihre Bereitschaft zu erklären, Menschen aus griechischen Flüchtlingslagern zusätzlich aufzunehmen. Am 24. Oktober ist nun auf Initiative von Grünen, CSU und SPD eine Spendenaktion für Flüchtlinge in Griechenland gestartet.  

Unterstützt wird die Aktion des Stadtrats von der Stadtverwaltung, der Initiative Seebrücke und dem Stadtjugendring. Schirmherr ist Oberbürgermeister Jürgen Herzing. Die Spenden sollen an Hilfsorganisationen fließen, die in den griechischen Flüchtlingslagern aktiv helfen.

CSU, SPD, Grüne, Stadtjugendring und Seebrücke-Initiative beantragen, die Spendengelder an die drei auf den griechischen Inseln engagierten Hilfsorganisationen SOS Kinderdorf, Lesvos Solidarity und Avicenna Kultur weiterzuleiten. Darüber entscheidet der Stadtrat in seiner Sitzung am 10. November.

Spenden können auf das Konto der Stadt Aschaffenburg bei der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau, IBAN: DE 07 7955 0000 0000 0107 51, BIC: BYLADEM1ASA eingezahlt werden.

 

Sicherer Hafen

Eine Kommune ist ein „sicherer Hafen“, wenn sie sich unter anderem mit Menschen auf der Flucht und der Initiative SEEBRÜCKE solidarisch erklärt, die Seenotrettung aktiv unterstützt, die Aufnahme und Unterbringung von aus Seenot geretteten Menschen anbietet und Geretteten eine Perspektive eröffnet.

Mehr Infos unter https://seebruecke.org/sichere-haefen/sichere-haefen/

 

Potsdamer Erklärung der „Städte Sicherer Häfen“

Einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten fordern mehr als 200 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die sich seit Sommer 2018 offiziell zu „Sicheren Häfen“ erklärt haben. Dabei bekunden sie öffentlich und mit Nachdruck ihre Bereitschaft, aus Seenot gerettete Menschen in ihren Städten und Gemeinden zusätzlich aufzunehmen.

https://www.potsdam.de/potsdamer-erklaerung-der-staedte-sicherer-haefen

 

Stadtratsbeschluss vom 13.07.2020: https://ris.aschaffenburg.de/Agendaitem.mvc/Details/48542895/26532272