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02.11.2020:

Bürgerstiftung: Erstmals Ausschüttung für kulturelle Zwecke möglich

Im Jahr 2008 haben die Stadt Aschaffenburg und die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau eine Bürgerstiftung mit einem Grundstockvermögen von 50.000 Euro auf den Weg gebracht. Erstmalig ist geplant, noch in diesem Jahr eine Ausschüttung für kulturelle Zwecke vorzunehmen.

 

In eine Bürgerstiftung können Privatleuten, Organisationen und Unternehmen Beiträge zum Gemeinwohl ihrer Stadt einzahlen Das Stiftungsvermögen wird durch Zustiftungen vergrößert, angelegt und die Kapitalerträge für die Förderung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke in der Stadt Aschaffenburg eingesetzt. Auf diesem Wege ist eine dauerhafte Stiftungsarbeit gewährleistet.

 

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Stiftung hat die Bürgerstiftung einen breiten Stiftungszweck. Dies sind die die Förderung von Jugend-, Alten- und Familienhilfe, Bildung und Erziehung, demokratischem Staatswesen, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Umwelt- und Naturschutz, Landschafts- und Denkmalschutz, Sport , öffentlichem Gesundheitswesen, Völkerverständigung sowie die Förderung von ehrenamtlichem Engagement in den vorgenannten Bereichen im Gebiet der Stadt Aschaffenburg.

 

Durch Schenkungen und Zustiftungen sind die Kapitalerträge der Stiftung gewachsen, sodass für das Jahr 2020 eine Ausschüttung in Höhe von 50.000 Euro vorgenommen werden kann. Beabsichtigt ist es dieses Mal gemeinnützige kulturelle Einrichtungen, die ihren Sitz im Stadtgebiet haben, zu fördern.

 

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Kulturtreibende in der Stadt Aschaffenburg, die im Sinne der Abgabenordnung steuerbegünstigte (gemeinnützige oder mildtätige) Zwecke verfolgen. Unternehmerisch tätige Kulturbetriebe können leider nicht gefördert werden. Folgendes gibt es bei der Bewerbung zu beachten:

Antragsfrist:

Eingang des Antrages bei der Stadt – Stadtkämmerei – bis spätestens 30.11.2020.

Antragsform:

Schriftlich

Antragsinhalt:

  • Beschreibung des Antragstellers (Organisationsform, Mitgliederzahl, etc.),
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit,
  • Beschreibung der geplanten Verwendung etwaiger Fördermittel für kulturelle Zwecke (Theater, Malerei, Musik etc.),
  • gewünschter Förderbetrag (voraussichtlicher Höchstbetrag im Einzelfall: 5.000 €)

Entschieden wird über die Anträge voraussichtlich Mitte Dezember 2020. Alle Antragsteller erhalten anschließend schriftlich Nachricht.