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16.11.2020:

Neues Buch über die Aschaffenburger Diakonissen

Mit dem Buch „Wir haben hier keine bleibende Stadt… - Diakonissen in Aschaffenburg 1897-1971“ legt Gertraud Benzin eine umfassende Übersicht zum Wirken der protestantischen Diakonissen in Aschaffenburg vor.
Die Diakonissen mit ihrer dunklen Tracht und den weißen Hauben gehörten über viele Jahrzehnte zum Bild der Stadt. Sie waren beispielsweise in der Krankenpflege und Kinderversorgung tätig, sie begleiteten junge Frauen und waren Helferinnen der protestantischen Pfarrer.
Im späten 19. Jahrhundert, als nach Gründung eines Diakonievereins die ersten Schwestern in der Stadt eintrafen, bildeten Protestantinnen und Protestanten in Aschaffenburg noch eine konfessionelle Minderheit. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren die Diakonissen prägend für die Geschichte des Protestantismus in der Stadt – und gleichzeitig ein wichtiger Baustein für Sozialarbeit und Krankenpflege. Die Handlungsspielräume protestantischer Frauen innerhalb der Kirche erweiterten sich ebenfalls. Heute gehören der Diakonieverein und der evangelische Altersheimverein der Vergangenheit an.
Die Neuerscheinung ist gemeinsam durch das Stadt- und Stiftsarchiv sowie die Museen der Stadt Aschaffenburg herausgegeben worden. Die Mitglieder des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg erhalten die Publikation als Jahresgabe 2020 kostenfrei.

Gertraud Benzin: Wir haben hier keine bleibende Stadt… Diakonissen in Aschaffenburg 1897-1971, Aschaffenburg 2020 (Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Beiheft 8), 113 S. mit zahlreichen Abbildungen. ISBN: 978-3-922355-39-7, 12€.
Erhältlich im Buchhandel sowie über den Webshop des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg.