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21.01.2021:
 Dr. Reinhard Böhlau, „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)“ und Oberbürgermeister Jürgen Herzing vor der Fahne im Lichthof des Rathauses

Dr. Reinhard Böhlau, „Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)“ und Oberbürgermeister Jürgen Herzing vor der Fahne im Lichthof des Rathauses (Foto: Mailin Seidel)

Aschaffenburg begrüßt Atomwaffenverbotsvertrag

Am 22. Januar 2021 tritt der von den Vereinten Nationen im Jahr 2017 verabschiedete Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Atomwaffen sind ab jetzt völkerrechtlich geächtet und verboten.
Die Organisation Mayors for Peace, ein weltweites Städtebündnis, begrüßt das Inkrafttreten des Vertrags. Als Zeichen ihrer Unterstützung für dieses besondere Ereignis hat sie extra eine Fahne geschaffen, die auch im Aschaffenburger Rathaus aufgehängt wurde.
Die Stadt Aschaffenburg ist seit 15 Jahren Mitglied des Bündnisses Mayors for Peace. Oberbürgermeister Jürgen Herzing sagte beim Fototermin Der Vertrag sei ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen. „Die humanitären Folgen eines Einsatzes von Atomwaffen sind katastrophal. Eine friedliche und sichere Zukunft lässt sich nur in einer Welt ohne Atomwaffen gestalten.“

Noch immer verfügen die Atommächte über schätzungsweise rund 13.400 Nuklearwaffen. Derzeit investieren die Nuklearwaffenstaaten massiv in die Modernisierung und Einsatzfähigkeit ihrer Atomwaffenarsenale. Vereinbarungen zur nuklearen Abrüstung – wie der INF-Vertrag -– wurden aufgekündigt, ohne dass ein Folgevertrag an seine Stelle getreten ist