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17.03.2021:

Gute Radverkehrsförderung in jüngster Zeit

Am 16. März hat der ADFC die Ergebnisse seines neuen bundesweiten Fahrradklima- Test veröffentlicht. Der ADFC-Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und fand 2020 zum neunten Mal statt und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

 

Die Umfrage misst die Zufriedenheit der Radfahrenden. Die Befragten wurden vom ADFC auf der Grundlage von 32 Fragen zu Sicherheit, Komfort oder Infrastruktur aufgerufen, die Situation in der eigenen Stadt oder Kommune zu bewerten. Bundesweit nahmen über 1.000 Kommunen ab 20.000 Einwohnern teil, die von insgesamt 230.000 Radfahrern bewertet wurden. Die bundesweite Bewertung aller Gemeinden liegt nach Schulnoten bei 4,0

 

Im Jahr 2018 nahmen in Aschaffenburg 374 Personen teil, 2020 waren es 417.

Die Gesamtnote verbleibt bei 3,8.

 

Aschaffenburg liegt damit im Städterranking aller bundesdeutschen Städte zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern über der Durchschnittsnote von 4,0 auf Platz 32 (Vorjahr 28) von 110 Mittelstädten (Vorjahr 106). Im Bayerischen Vergleich hat Aschaffenburg unter neun teilnehmenden Mittelstädten den zweiten Rangplatz eingenommen. Ein gutes Ergebnis das zeigt, dass die Radverkehrsförderung in Aschaffenburg wahrgenommen wird.

 

Die Stärken und Schwächen im Städtevergleich:

 

1. Fahrradförderung in jüngster Zeit

2. geöffnete Einbahnstr. in Gegenrichtung

3. Werbung für das Radfahren

 

1. Falschparkerkontrolle auf Radwegen

2. Wegweisung für Radfahrer

3. Radfahren durch Alt und Jung

 

Die Stärken sind deckungsgleich wie beim Fahrradklimatest von 2018. Besonders positiv fällt beim Votum der Befragten auf dem ersten Platz wieder die Radverkehrsförderung in jüngster Zeit auf. Die geöffneten Einbahnstraßen in Gegenrichtung ist in Aschaffenburg schon lange vollzogen und wird weiter betrieben. Ebenso bleibt die Werbung für das Radfahren im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit ein Schwerpunktthema. Überdurchschnittlich positiv bewerten die Aschaffenburgerinnen und Aschaffenburger die Erreichbarkeit des Stadtzentrums und das zügige Radfahren.

 

Bemängelt werden insbesondere mit der Schulnote von 5,0 die seltenen Falschparkerkontrollen auf Radwegen. Auch die Ampelschaltungen und die Breite der Radwege sind für den Radverkehr unterdurchschnittlich. Die Wegweisung wird beim nächsten Mal nicht mehr auf der Liste der Schwächen sein, denn in den vergangenen Wochen hat die Stadt Aschaffenburg den Radfahrenden ein vollständig neu überarbeitetes und dichtes Wegweisungsnetz zur Verfügung gestellt. Die schlechte Note beim „Radfahren für Alt und Jung“ wird als Hinweis interpretiert, dass entlang von Radrouten noch nicht durchgängig eine hohe Verkehrssicherheit gewährleistet ist beziehungsweise empfunden wird.

 

Für die Stadtverwaltung zeigt sich, dass das Engagement und die Anzahl an Umsetzungen auf einem hohen Niveau gehalten wurden aber die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes noch weiterer großer Anstrengungen bedarf. Die Stadt Aschaffenburg bedankt sich bei allen Teilnehmern des ADFC Fahrradklima-Tests 2020 für ihre Teilnahme und konstruktive Bewertung.

 

https://fahrradklima-test.adfc.de/ergebnisse