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22.03.2021:
 Erweiterungsneubau zum Wohlfühlen für zwei Krippengruppen im Hefner-Alteneck-Viertel

v.l.n.r: Tobias Knülle (Firma Komminvest), Bürgermeisterin Jessica Euler, Manuela Rösel-Keim (Abteilungsleiterin Technik der Stadtbau Aschaffenburg), Oberbürgermeister Jürgen Herzing, André Kazmierski (Geschäftsführer Stadtbau Aschaffenburg GmbH), Carsten Münstermann (Projektleitender Architekt Stadtbau Aschaffenburg), Wolfgang Lau-tenschläger (Architekt).

Holz, Licht und Nachhaltigkeit prägen neue Kinderkrippe der KiTa St. Martin

Die KiTa St. Martin im Hefner-Alteneck-Viertel erhält mit einem zeitgemäßen Erweiterungsbau ein dauerhaftes Zuhause für zwei Krippengruppen: Anstelle des eingeschossigen Containers, der sie temporär beheimatet hat, baut die Stadtbau Aschaffenburg GmbH ein modernes und nachhaltiges Gebäude mit zwei Etagen. Es ist, innen wie außen, von Holz geprägt und besticht durch ein begrüntes Flachdach, Fußbodenheizung und ökologisch sinnvolle Wärmepumpentechnik.
Die beiden Kinderkrippenräume samt Teeküchen und Nebenräumen (wie Wickel- und Personalräumen) sowie der gesamte Flur-, Foyer- und Treppenbereich sind lichtdurchflutet. Die Gruppenräume sind dabei gleich nach drei Seiten hin mit Fenstern versehen, mit Orientierung zum Grünen.
Und wo Licht einmal nicht so gewünscht ist, etwa in den Schlafräumen, lässt sich natürlich auch eine angenehme Verdunkelung herstellen.  

Durch viel Holz besonders umweltfreundlich und behaglich

Auf insgesamt 226 Quadratmetern Etagenfläche (davon 184 Quadratmeter Nutzfläche) sind in diesem modernen Erweiterungsbau dann zwei Kinderkrippengruppen mit je zehn bis zwölf Kindern dauerhaft beheimatet. Geplant hat den Neubau das Aschaffenburger Architekturbüro Lautenschläger, bei dem nun auch die Bauleitung liegt. Die Stadt Aschaffenburg wird Mieter der neuen Kindertagesstätte.
Der derzeitige Projektfortschritt befindet sich im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen. Begonnen haben die Arbeiten vor Ort mit dem Rückbau des Übergangscontainers im Februar. Im Mai bereits soll nun der in Modulbauweise errichtete neue Holzhybridbau bezugsfertig stehen.
Seine Wände und Decken sind aus innen sichtbarem Fichten-Massivholz, die Außenverkleidung zeigt vor allem vorgegrautes Lerchenholz, ergänzt jedoch durch HPL-Fassadenplatten für farbliche Akzente. Nur der Fußboden wird aus Betonelementen aufgebaut. Der hohe Holzanteil ist dabei nicht nur bautechnisch zeitgemäß und wirkt sich ökologisch positiv aus (im verbauten Holz sind rund 76 Tonnen CO2 gespeichert), er soll wesentlich auch eine große Behaglichkeit mit sich bringen.

Sinnvoll für Mensch, Umwelt und Ökonomie

Mit modernster Technik, zeitgemäßer Einrichtung und einladendem Ambiente, das Naturnähe und Offenheit ausstrahlt, soll der Erweiterungsneubau der KiTa St. Martin Kindern, Betreuerinnen und Betreuern sowie auch den Eltern ein Ort zum Wohlfühlen sein. Und das auf Langlebigkeit ausgerich-tete Bauwerk soll zeigen, dass sich Ökologie, Ökonomie und menschliche Bedürfnisse nicht ausschließen.

„Ich freue mich, dass das Gebäude in Modulbauweise errichtet wurde“, so Oberbürgermeister Jürgen Herzing. „Damit konnten sich die Vorgaben sehr schnell umsetzen lassen. Und ich bin über-zeugt, dass Holz als nachwachsender Baustoff eine immer größere Bedeutung gewinnen wird.“

Bürgermeisterin Jessica Euler ergänzte: „Wir freuen uns, dass die Platzzahl erweitert wurde und die Kinder nun ein „Wohlfühlhaus“ haben."