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Aktuelle Meldungen

27.04.2021:

Wiesen und Äcker schonen

In den Frühjahrs- und Sommermonaten dürfen Wiesen und Äcker abseits der Wege nicht betreten werden. Darauf weist die Stadtverwaltung hin. Auch Hunde sollten nicht auf Wiesen und Äckern laufen. Die Stadtverwaltung bittet alle, bei der Erholung in der freien Landschaft mit der Natur pfleglich umzugehen, auf den Wegen zu bleiben und Hundekot ordnungsgemäß am besten in der eigenen Restmülltonne zu entsorgen.
Im Stadtgebiet stehen an vielen Punkten Spender für kostenlose Hundekotbeutel. Die Standorte stehen unter https://www.stwab.de/Umwelt-Entsorgung/Service-Entsorgung/Dokumente-und-Downloads/

Artenvielfalt gefährdet

Vor allem in wertvollen Lebensräumen, in denen seltene Tier- und Pflanzenarten vorkommen, kann durch Missachtung der Vorschriften die Artenvielfalt zurück gehen. Darüber hinaus können freilaufende Hunde Bodenbrüter an der Brut hindern. Werden sie gestört, verlassen die Vögel fluchtartig das Nest. Das Gelege bleibt dann schutzlos zurück und kann auskühlen oder Fressfeinden zum Opfer fallen.

Hundekot schadet Nutztieren

Prinzipiell können gemäß Art. 27 Bayerisches Naturschutzgesetz (BayNatSchG) alle Teile der freien Natur von jedermann unentgeltlich betreten werden. Allerdings gibt es bestimmte Beschränkungen. So dürfen landwirtschaftlich genutzte Flächen laut Art. 30 BayNatSchG während der Nutzzeit nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Saat oder Bestellung und Ernte, bei Grünland - also Wiesen - die Zeit des Aufwuchses.

Durch Hundekot besteht auf Äckern, die der Tierernährung dienen, Infektionsgefahr für die Nutztiere. Um für die Thematik zu sensibilisieren, stellt die Stadt den Landwirt*innen Schilder zur Verfügung, die an besonders betroffenen Äckern und Wiesen aufgestellt werden können.

Kontakt: Amt für Umwelt und Verbraucherschutz, Helena Bachmann, Fachkraft für Naturschutz, Telefon 06021-330 1311.