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08.06.2021:
 Digitalladen Aschaffenburg

Der Digitalladen der Stadt Aschaffenburg ist analog-digitale Schnittstelle zwischen Aschaffenburger Stadtgeschichte und der Zukunft der Digitalisierung (Foto: Stadt Aschaffenburg)

Digitaltag am 18. Juni: Stadt Aschaffenburg bietet vielfältiges Programm

Die Stadt Aschaffenburg beteiligt sich in diesem Jahr zum ersten Mal am bundesweiten Digitaltag am Freitag, 18. Juni. Mit einem bunten Programm möchte die Stadt den Aktionstag nutzen, um digitale Teilhabe zu stärken sowie Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren.

„Wir freuen uns sehr, dass Aschaffenburg in diesem Jahr zum ersten Mal beim Digitaltag mit dabei ist. Der Aktionstag stellt die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt und passt damit ideal zu dem Weg, den auch die Stadt mit ihrem Leitbild zur Digitalisierung beschreitet“, erklärt Eric Leiderer, Bürgermeister und Digitalreferent der Stadt Aschaffenburg.

 

Von „Kinder-Wikipedia“ bis hin zu Straßenumfrage zur Digitalisierung

Bürgerinnen und Bürger können sich am Digitaltag über ein breites Angebot für alle Altersgruppen freuen: So stellt das Stadt- und Stiftsarchiv Kindern und Eltern das Online-Kinderlexikon „Klexikon“ gemeinsam mit dessen Gründer vor. Jugendliche können sich online beim Kick-Off für die Wahl des Jugendparlaments über Möglichkeiten der demokratischen Teilhabe austauschen. Das Amt für IT und Digitalstrategie und das Stadtlabor des Stadt- und Stiftsarchivs laden zudem zu einem „Tag der offenen Tür“ im Digitalladen der Stadt Aschaffenburg im Roßmarkt 11 ein und begleiten den Tag mit Videomeetings und einer „Straßenumfrage“, um ein erstes Stimmungsbild zur Digitalisierung der Stadt einzuholen.

„Wir möchten die Digitalisierung mit den Menschen gestalten. Deswegen nutzen wir den Digitaltag auch dafür, mit der Stadtbevölkerung in Dialog zu treten. In den nächsten Monaten werden wir – online und analog – einen breiten gesellschaftlichen Bürgerdialog zur Digitalisierung starten“, so Leiderer.

 

Alle Informationen zu den genannten Veranstaltungen sowie weitere spannende Aktionen und Infos zur Teilnahme sind unter www.digitaltag.eu verfügbar.

 

Hintergrund: bundesweiter Digitaltag

Getragen wird der Digitaltag von der „Initiative für alle“, einem Bündnis von mehr als 25 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand.

Erklärtes Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Der Aktionstag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Formaten erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und auch Raum für kontroverse Debatten schaffen. Es steht allen offen, sich mit eigenen Aktionen einzubringen – ob Privatperson, Verein, Unternehmen oder öffentliche Hand; ob online oder lokal vor Ort. Mögliche Formate sind Diskussionen, (Online-)Seminare, Live-Streams, Beratungsangebote, (virtuelle) Führungen, Tutorials oder Hackathons. Die einzelnen Aktivitäten werden auf www.digitaltag.eu über eine interaktive Aktionslandkarte angezeigt und können nach Themengebiet oder Zielgruppe gefiltert werden.

Der Digitaltag fand erstmals 2020 statt. Vom lokalen Verein bis zum Bundespräsidenten waren verschiedenste Menschen bei über 1.400 Aktionen dabei.

Mehr Informationen und Hintergründe zur Initiative „Digital für alle“ sowie zum Digitaltag, den Aktionen und Beteiligungsmöglichkeiten gibt es unter www.digitaltag.eu.