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06.07.2021:

Bach und Beethoven bei den 33. Bachtagen

Die 33. Aschaffenburger Bachtage widmen sich dem Thema „Bach und Beethoven“. Es handelt sich um das Veranstaltungskonzept, das eigentlich für 2020 vorgesehen war und wegen der Covid-19-Pandemie nicht durchgeführt werden konnte.

 

„Nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen, wegen seines unendlichen, unerschöpflichen Reichtums an Tonkombinationen und Harmonien. Bach ist der Urvater der Harmonie.“ Dieses Zitat wird Ludwig van Beethoven zugeschrieben. Ihm war das „Wohltemperierte Klavier“ von Bach eine „musikalische Bibel“: Die kontrapunktische Arbeit in seinen Spätwerken zeugt von Beethovens intensiver Bach-Rezeption.

Das sind Gründe genug, Beethoven zu seinem 250. Geburtstag in den Blickpunkt der Aschaffenburger Bachtage zu rücken. In einer Reihe von Konzerten werden die Bezüge Beethovenscher Musik zu Bach aufgegriffen. Frau Dr. Blanken vom Bach-Archiv Leipzig beleuchtet diese Gegenüberstellung aus musikwissenschaftlicher Sicht. Mit „Beethovens Schöpfung“ leistet der Komponist Enjott Schneider einen zeitgenössischen Beitrag zu den Bachtagen 2021.

 

Die Reihe wird am Freitag, 16.07.2021, um 20 Uhr im Stiftskreuzgang eröffnet mit dem Konzert des Gast-Quintetts. Das Gast-Quintett mit Xiang Guo, Florent Farnier, Christian Panzer, Simon Wendel und Máté Frank erspielte sich den 2. Preis des Jan-Koetsier-Wettbewerbs der Musikhochschule München und zudem den zweiten Sonderpreis, einen Konzertauftritt im Rahmen der 33. Aschaffenburger Bachtage.

Am Dienstag, 20.07.2021, spielt um 20 Uhr der Würzburger Domorganist Stefan Schmidt an der Klais-Orgel der Stiftsbasilika Werke von Bach und Beethoven sowie eigene Improvisationen über Werke von Beethoven.

Die Kulturfahrt führt am 24.07.2021 nach Eisenbach und Bürgstadt. In der Eisenbacher Pfarrkirche St. Johannes, einer der schönsten Barockkirchen Unterfrankens, stellt der ehemalige Regionalkantor Peter Schäfer die spätromantische Orgel vor. In der in Ursprüngen romanischen Bürgstädter Pfarrkirche St. Margaretha befindet sich eine Orgel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Nach einer Winzervesper steht die Besichtigung der im 10. Jahrhundert errichteten Bürgstädter Martinskapelle mit bemerkenswerten Wand- und Deckenmalereien auf dem Programm.

Im Kantatengottesdienst am 25.07.2021 führt das Originalklangensemble Armonia dell’Arcadia unter Leitung von Christoph Emanuel Seitz die Kantate 131 „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir“ von Johann Sebastian Bach auf. Am gleichen Tag bringen in der Kreuzkapelle Großostheim die Teilnehmer der Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ des Deutschen Musikrats Mascha Wehrmeyer (Violine) und Julius Schepansky (Akkordeon) Werke von Bach, Schnittke, Beethoven und Bartok zur Aufführung.

Die leitende Mitarbeiterin des Bach-Archivs Leipzig, Dr. Christine Blanken, referiert am 28.07.2021 im Stadttheater über das Thema „Bach und Beethoven“.

Der preisgekrönte Pianist und Jungstar der Klassik-Szene, Amadeus Wiesensee, interpretiert am 29.07.2021 in der Christuskirche Werke von Bach, Beethoven und anderen.

Auf dem Programm des Süddeutschen Kammerchors unter Leitung von Gerhard Jenemann und eines Instrumentalensembles stehen am 30.07.2021 in der Stiftsbasilika Bach-Motetten und Naturbilder zu Beethovens Septett von Enjott Schneider.

Zum Abschluss der Bachtage spielt das Bennewitz-Quartet am 01.08.2021 voraussichtlich in der Wallfahrtskirche Schmerlenbach Werke von Bach, Haydn, Beethoven und Schumann.

 

Karten für die Konzerte der 33. Aschaffenburger Bachtage gibt es für Mitglieder der Bachgesellschaft unter 06021-3301403 oder theaterkasse@aschaffenburg.de oder im allgemeinen Verkauf. Die Theaterkasse donnerstags und freitags zwischen 14 und 18 Uhr und samstags zwischen 10 und 14 Uhr geöffnet.