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22.11.2021:

Gegen Todesstrafe: Theaterfassade in Violett

Auch in diesem Jahr findet am 30. November der internationale Aktionstag „Cities for Life – Städte für das Leben/Städte gegen die Todesstrafe“ statt, der von der Gemeinschaft Sant’Egidio 2002 ins Leben gerufen wurde. Wie schon in den vergangenen Jahren wird sich die Stadt Aschaffenburg daran beteiligen, indem die Karlsplatzfassade des Stadttheaters von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr in violettem Licht erstrahlt.

 

Die Kampagne „Cities for Life” ist die weltweit größte Mobilisierung von Städten

und Bürgern für die Achtung der Menschenrechte und ist geprägt von vielfältigen kulturellen Initiativen. Der 30. November wurde deshalb gewählt, weil an diesem Datum im Großherzogtum Toskana im Jahr 1786 zum ersten Mal die Todesstrafe abgeschafft wurde. 

 

Mittlerweile im 21. Jahrhundert angekommen, lässt sich ein anhaltender positiver Trend beobachten. So wurde beispielsweise die letzte Resolution für ein universales Moratorium der Todesstrafe der UNO-Generalversammlung mit 123 Ja-Stimmen unterstützt. Die Zahl der vollstreckten Urteile ging im Jahr 2020 um 26 Prozent zurück, die der neu gefällten Urteile sogar um 36 Prozent.

 

Sant’Egidio ist eine 1968 entstandene christliche Gemeinschaft, deren Netzwerk über 70.000 Mitglieder in mehr als 70 Ländern der Welt umfasst. Seit 1998 engagiert sich Sant’Egidio auch gegen die Todesstrafe und setzt sich unter Beteiligung zahlreicher Organisationen in der World Coalition against the Death Penalty für ihre universale Abschaffung ein.

 

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.santegidio.org bzw. http://nodeathpenalty.santegidio.org/en