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07.04.2022:
 Plüschtiere für Kinder

Hilfe und Perspektive

Seit 24. Februar herrscht Krieg in der Ukraine. Seitdem sind viele Menschen aus der Ukraine auch nach Aschaffenburg geflohen. 688 sind inzwischen in der Stadt registriert (Stand 7.4.2022), darunter 333 Frauen und 251 Kinder. Die meisten Menschen haben bei Privatfamilien Zuflucht gefunden, rund 150 sind vorübergehend in der Erbighalle in Schweinheim untergebracht, rund 130 in dezentralen Unterkünften der Stadt sowie in Hotels und Pensionen, bis geeignete Wohnungen gefunden sind. Um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, richtet die Stadt unter anderem Bauten auf dem Impress-Gelände her. Sie werden voraussichtlich in ein bis zwei Wochen bezugsfertig sein.

 

Um den Menschen das Leben in Aschaffenburg zu erleichtern, bieten Stadtverwaltung, Hilfsorganisationen und Ehrenamtliche viel Unterstützung an. Ob Registrierung oder Geldauszahlungen, Arztbesuche oder Arbeitswunsch, Kinderbetreuung oder Schulbesuch – rund um die Uhr stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Ämter und der Hilfsorganisationen sowie Übersetzerinnen bereit, um Fragen zu beantworten und zu helfen. An der Erbighalle findet mehrmals in der Woche eine Asylberatung statt. Deutsch- und Integrationskurse, Treffs und Stadtspaziergänge für die Neuankömmlinge sind geplant oder gestartet, unter anderem an der vhs. Vor allem Kinder und Jugendlichen hat die Stadt im Blick. Mit Spielgruppen, pädagogischen Willkommensgruppen in den Schulen und Aktionen unter anderem in den Familienstützpunkten und im Jugendkulturzentrum soll den Jüngsten der Start in den neuen Alltag erleichtert werden.

 

„Schnelle Hilfe bei den notwendigsten Bedürfnissen ist in den ersten Tagen das Wichtigste“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Herzing. „Das haben wir mit vereinten Kräften gemeistert.“ Nun müsse es darum gehen, den Menschen eine Perspektive zu geben, die Kinder in die Schulen und Kitas zu holen und die Menschen in die Stadtgesellschaft zu integrieren. „Mein Dank gilt allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich dafür engagieren, den Geflüchteten das Ankommen und das Leben hier in Aschaffenburg zu erleichtern.“

 

Infos für Geflüchtete und Helfende unter www.aschaffenburg.de/ukraine