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Projekte

Die Bestände des Stadt- und Stiftsarchivs enthalten vielschichtige Informationen über besondere Ereignisse oder Jubiläen und ganz alltägliche Lebenssituationen. Um Vergangenes lebendig zu machen, werden zu besonderen Anlässen ausgewählte Quellen zusammengestellt  und präsentiert. Außerdem unterstützt das Archiv aktuelle Forschungsvorhaben und Schulprojekte.

Schlaglichter - Aschaffenburg im Ersten Weltkrieg
  • Hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs werden seit August 2014 im Stadt- und Stiftsarchiv ausgewählte Dokumente und Objekte gezeigt, die die Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung Aschaffenburgs und den zunehmend von der Mangelwirtschaft geprägten Alltag deutlich machen.

    Monatliche Schlaglichter rücken die unterschiedlichen Aspekte in den Blickpunkt und stellen immer wieder den lokalen Bezug her, der sich beispielsweise in der Einrichtung der zahlreichen Lazarette oder anhand persönlicher Schicksale zeigt.

    Die Präsentation wechselt jeweils zum 1. Samstag im Monat und ist während der Öffnungszeiten des Stadt- und Stiftsarchivs im 1. Stock zugänglich.

    Fragen und Anregungen nehmen wir gerne entgegen, bitte wenden Sie sich an:

    Stadt- und Stiftsarchiv
    Stephanie Goethals
    Wermbachstr. 15
    63739 Aschaffenburg

    Telefon:
    +49 6021 45 61 05 0
    Telefax:
    +49 6021 2 95 40
    Email:
  • Am 24. Dezember 1918 wird die Danksagung der Hinterbliebenen Simon Solingers in der Aschaffenburger Zeitung veröffentlicht.

    Am 24. Dezember 1918 wird die Danksagung der Hinterbliebenen Simon Solingers in der Aschaffenburger Zeitung veröffentlicht.

    Schlaglicht November und Dezember 1918

    Die Rückkehr der Aschaffenburger Jäger

    Am 26. November 1918 erscheint auf dem Titelblatt der Aschaffenburger Zeitung  ein Bericht über die Rückkehr des 2. Jägerbataillons. Tage zuvor wird immer wieder davon berichtet, dass das Eintreffen der Jäger in Kürze erfolgen solle.

    Zu dieser Zeit befindet sich das Bataillon auf dem Rückmarsch durch Serbien, Ungarn und Österreich in Richtung Aschaffenburg, nachdem die Kapitulation Deutschlands bereits am 11. November 1918 unterzeichnet worden war.

    Die Aschaffenburger Zeitung beschreibt weiterhin noch einmal den Tag im August 1914, an welchem das Bataillon sich unter der großen Anteilnahme der Stadt verabschiedete und in den Krieg zog. Von der „Feuertaufe“ bei Lagarde am 11. August 1914, einem kleinen Dorf in Lothringen, wird glorifizierend berichtet und letztendlich die Niederlage der kaiserlichen Armee im November 1918 aufs Tiefste bedauert.

    Mehr als 2700 Angehörige des 2. Jägerbataillons sind im Ersten Weltkrieg gefallen, vermisst bzw. ihren Verwundungen nach dem Krieg erlegen.

    Das Schlaglicht November / Dezember widmet sich anhand ausgewählter Exponate der Schicksale einzelner Aschaffenburger Jäger und spiegelt so den Kriegseinsatz zwischen 1914 und 1918 wider. Die Rückkehr und Demobilmachung sowie Sterbefälle in den hiesigen Lazaretten nach Kriegsende beschließen die Reihe der Schlaglichter - Aschaffenburg im Ersten Weltkrieg.

    Link zum Archiv-Blog mit der virtuellen Präsentation des Schlaglichts.