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Aschaffenburger Persönlichkeiten

Bild, das Julius Maria Becker zeigt.

Foto: Franz Krauß, Stadt- und Stiftsarchiv.

Julius Maria Becker

Geboren am 29. März 1887 in Aschaffenburg, gestorben am 26. Juli 1949 in Aschaffenburg

Julius Maria Becker war Lyriker und Dramatiker, Redner und Journalist. Er schrieb zahlreiche Theaterstücke und Gedichte. Seinen größten Erfolg feierte er 1923 mit seinem expressionistischen Drama "Der Brückengeist".
Auf Grund seines zunehmenden Hangs zu Dramen, die sich als nicht mehr spielbar heraus stellten, konnte er an diesen Erfolg nicht anknüpfen und fühlte sich enstprechend verkannt.
Schon früh sympathisierte er mit den Nationalsozialisten, von denen er sich Anerkennung und Ruhm erhoffte. Von den Nazis wurde er aber wegen seiner expressionistischen Kunstsprache, die als "entartet" galt, ausgegrenzt, weshalb er sich später gegen den Nationalsozialismus wandte und unter Pseudonym, für eine katholische Wochenzeitung schrieb.
Nicht zuletzt diese Zerrissenheit hat dazu beigetragen, dass er nach dem Krieg literarisch nicht mehr Fuß fassen konnte.