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Österreicher Kolonie

1919 rief der Architekt Franz Schmitt - einer der Väter der Österreicher Kolonie - zur Gründung einer Baugenossenschaft auf. Die Grundstücke am Österreicherdenkmal überließ die Stadt Aschaffenburg der Genossenschaft im Erbpachtvertrag. Bis 1929 wurden 170 Häuser gebaut. Innerhalb von zehn Jahren sorgte die Genossenschaft für 557 Wohneinheiten und linderte die herrschende Wohnungsnot.

Unumstrittener Mittelpunkt der Kolonie ist das Österreicher Denkmal auf einem kleinen Hügel an der Denkmalstraße. Es ist zur Erinnerung an das Gefecht am 14. Juli 1866 errichtet worden, als die Preußen gegen die verteidigenden Österreicher anstürmten.

Anfangs hieß die Siedlung noch "Siedlung Fasanerie". Heute firmiert der Stadtteil unter Österreicher Kolonie. Er grenzt im Norden an den Stadtteil Damm, im Osten an die Gemeinde Goldbach.

Heute leben hier fast 1700 Menschen.