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Stadtteile

Strietwald

Der nordwestlich gelegene Stadtteil der Stadt Aschaffenburg trägt den Namen Strietwald. Am 8. Januar 1933 erklärten sich 40 siedlungswillige Männer bereit, eine Stadtrandsiedlung zu gründen. Alle anfallenden Bau- und Erschließungsarbeiten, angefangen vom Ausheben der Baugruben bis zum Decken der Dächer, wurden dabei in Selbsthilfe geleistet. Am 17. September 1933 schließlich wurden dank der tatkräftigen Eigeninitiative der Siedler die Grundsteinlegung und das Richtfest für die ersten Häuser der Strietwaldsiedlung gefeiert.

Eine Gruppe von Hügelgräbern im Norden und ein urnenfelderzeitliches Gräberfeld im Südwesten der Strietwaldsiedlung belegen bereits eine frühe Besiedlung dieser Gegend vom Ende der Jungsteinzeit bis in die frühe Eisenzeit.

Während die ersten Siedler noch zur Kleintierzucht und Landwirtschaft verpflichtet waren, hat sich die Strietwaldsiedlung in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt. Sie ist heute mit seinen fast 3000 Einwohnern vor allem wegen seiner ruhigen und attraktiven Wohnlage am Stadtrand sehr beliebt.

Die Siedlungsgemeinschaft spielt im Stadtteil stets eine große Rolle, was sich auch in der Gründung mehrerer Vereine ausdrückt. 1975 wurde der Vereinsring gegründet, der neben vielen verschiedenen Aktivitäten, Veranstaltungen und Festen auch die seit 1949 bestehende und über die Grenzen des Ortes hinaus bekannte „Gickelskerb“ organisiert.