Kommunale Gesundheitsvorsorge und Prävention
Gesundheit und Prävention in Aschaffenburg
Die Stadt Aschaffenburg bekennt sich also, neben den Wirkungsbereichen des Gesundheitsamtes, zu dem Handlungsfeld Gesundheit als kommunale Aufgabe.
Aktuelles - kommunale Gesundheitsvorsorge und Prävention
Bewegung im Park 2026
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in diesem Sommer bei der „Bewegung im Park 2026“ so zahlreich mitgemacht haben!
Und natürlich ein ganz besonderer Dank an unsere engagierten Kursleiterinnen und Kursleiter für ihre Zeit, Energie und die vielen abwechslungsreichen Angebote.
Ohne Sie alle wäre Bewegung im Park nicht möglich!
Die Stadt Aschaffenburg freut sich auf die „Bewegung im Park 2027“!
Auch in diesem Sommer heißt es wieder: Raus ins Grüne. Die Stadt Aschaffenburg lädt alle zur kostenfreien Mitmachaktion „Bewegung im Park 2026“ ein.
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Samstag ab 9.00, 10.00 und 11.00 Uhr auf der Großmutterwiese und der Grünbrücke – Treffpunkt: Kiosk am Wasserspielplatz
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Samstag ab 9.00 Uhr im Schöntal – Treffpunkt am blauen Klavier
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Donnerstag ab 17.30, 18.30 und 19.30 Uhr in Damm - Treffpunkt: Große Wiese Ecke Dyroffstraße/Dahlemstraße, am Aschaffgrünzug
Ob Yoga, Fitness, Entspannung, Tanz oder Rückentraining – für alle ist etwas dabei!
- Ohne Anmeldung – offen für alle
- Einfach vorbeikommen und mitmachen
- Decke oder Yogamatte mitbringen
Wichtig!
- Sonnenhut und Sonnencreme
- Trinkflasche mit Wasser
- Ausreichend Trinken und Pausen einlegen
- Schatten aufsuchen - direkte Sonne meiden und auf Pausen achten!
Die Aktion „Bewegung im Park“ findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sommer in Aschaffenburg“ und in Kooperation mit dem Landkreis Aschaffenburg und der Volkshochschule statt.
Wir freuen uns auf euch.
Haftungsausschluss: Die Teilnahme an den Kursen ist freiwillig und die Kursteilnehmenden handeln auf eigenes Risiko - keine Haftungsübernahme für Schäden jeglicher Art.
Bewegungsplätze
Gesundheitstipps
Hier finden Sie aktuelle Tipps mit weiterführenden Links zu den verschiedensten Gesundheitsthemen.
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Sommer, Sonne, Hitze: Tipps für die heißen Tage
Datum:
In den kommenden zwei Wochen wird es viele Sonnenstunden, wenig Niederschlag und hohe Temperaturen geben. Um Sie und Ihre Gesundheit zu schützen, ... Mehr: Sommer, Sonne, Hitze: Tipps für die heißen Tage
Bild: © Stadt Aschaffenburg
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Psychotherapeutische Versorgungsangebote - Informationsflyer der KVB
Datum:
Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) hat zwei neue Informationsflyer zum Thema psychotherapeutische Versorgungsangebote erstelle. Durch diese Flyer erhalten Sie Informationen ... Mehr: Psychotherapeutische Versorgungsangebote - Informationsflyer der KVB
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gesund.bund.de - Ein Service des Bundesministeriums für Gesundheit
Wer fragt bei Krankheitssymptomen oder ähnlichem heutzutage nicht gerne mal das Internet? Da ist es umso wichtiger auf Seiten zurückzugreifen die ... Mehr: gesund.bund.de - Ein Service des Bundesministeriums für Gesundheit
Hitzeaktionsplan & weitere Informationen
Hitzeaktionsplan der Stadt Aschaffenburg – Gemeinsam aktiv gegen die Hitze
Der Hitzeaktionsplan ist beschlossen
zum Hitzeportal der Stadt Aschaffenburg
Hitze ist bereits heute eine zunehmende gesundheitliche Belastung. Mit dem Hitzeaktionsplan stärkt die Stadt Aschaffenburg den Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger vor den gesundheitlichen Folgen hoher Temperaturen und bereitet sich auf künftig häufiger und intensiver auftretende Hitzeperioden vor.
Der Hitzeaktionsplan der Stadt Aschaffenburg wurde vom Stadtrat beschlossen und wird nun schrittweise umgesetzt. Er bündelt Maßnahmen für den vorbeugenden und akuten Hitzeschutz und richtet sich insbesondere an Menschen, die durch hohe Temperaturen besonders gefährdet sind.
Der Hitzeaktionsplan ergänzt die bestehende Klimaanpassungsstrategie der Stadt und verbindet gesundheitlichen Hitzeschutz mit Maßnahmen in Stadtplanung, Freiraumentwicklung, sozialen Einrichtungen, Information und Vorsorge.
Der Hitzeaktionsplan wurde in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren aus Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung und Zivilgesellschaft erarbeitet. Die Koordination erfolgt im Amt für Stadtplanung und Klimamanagement.
Der Hitzeaktionsplan zum Download
Hier können Sie den vollständigen Hitzeaktionsplan der Stadt Aschaffenburg herunterladen:
- Hitzeaktionsplan der Stadt Aschaffenburg (PDF, 3.2 MB)
- Karte Altersvulnerable Hitzebetroffenheit (PDF, 9.2 MB)
- Karte Hitzebelastung Einrichtungen (PDF, 9 MB)
Der Hitzeaktionsplan ist als fortlaufender Prozess angelegt. Die darin enthaltenen Maßnahmen werden schrittweise konkretisiert und im Rahmen der verfügbaren personellen und finanziellen Möglichkeiten umgesetzt.
Hintergrund – Hitze in Aschaffenburg
Lokale Wetteraufzeichnungen zeigen deutlich steigende Temperaturen und häufiger auftretende Hitzewellen. Auch in Mittelgebirgsregionen wie Unterfranken sind über 30 °C an Sommertagen inzwischen häufiger geworden – mit erheblichen Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und alltägliche Leistungen.
Hitze wirkt sich nicht auf alle Menschen gleich aus: besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke, Kinder, Schwangere oder Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Erarbeitung des Hitzeaktionsplans
Der Hitzeaktionsplan für Aschaffenburg wurde gemeinsam mit Verwaltung, lokalen Akteuren und der Stadtgesellschaft entwickelt. Ziel ist es, einen strukturierten Prozess zum Hitzeschutz zu etablieren sowie praktische und langfristig wirksame Maßnahmen umzusetzen.
Die Erstellung des Hitzeaktionsplans erfolgte durch einen integrativen und partizipativen Prozess sowie in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Zentrale Bausteine waren die Analyse bestehender Daten und Betroffenheiten, die Identifikation vulnerabler Gruppen sowie die Entwicklung eines Maßnahmenkatalogs.
In verschiedenen Beteiligungsformaten, darunter einem verwaltungsinternen Workshop, Telefoninterviews mit Multiplikatoren vulnerabler Gruppen, zwei Akteurs-Workshops sowie einer Bürgerwerkstatt wurden Maßnahmen für den Hitzeaktionsplan gesammelt und konkretisiert. Ziele dabei waren, lokale Bedarfe zu identifizieren, Akteursnetzwerke aufzubauen, zu sensibilisieren und eine breite Akzeptanz für die Maßnahmen zu schaffen.
Ziele des Hitzeaktionsplans
Zentrale Ziele sind die Aufklärung über Hitzeschutz, die Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitswesens, die Erhöhung der Hitzeresilienz sozialer Einrichtungen sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Stadt. Der Hitzeaktionsplan verfolgt insbesondere folgende Ziele:
- Gesundheit schützen: Die Bevölkerung soll besser über die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze informiert und für einen wirksamen Eigenschutz sensibilisiert werden.
- Besonders gefährdete Menschen schützen: Der Hitzeschutz soll insbesondere für ältere und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit chronischen oder psychischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderungen sowie Säuglinge und Kleinkinder verbessert werden.
- Einrichtungen vorbereiten: Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie weitere relevante Akteure sollen bei der Entwicklung und Umsetzung geeigneter Hitzeschutzmaßnahmen unterstützt werden.
- Auf Hitzeereignisse vorbereitet sein: Für Zeiten akuter Hitzebelastung werden Informations- und Warnstrukturen sowie geeignete Maßnahmen zur Vorsorge und Reaktion weiterentwickelt.
- Stadt klimaangepasst weiterentwickeln: Maßnahmen wie Begrünung, Beschattung, Entsiegelung, Trinkwasserangebote und eine hitzeangepasste Gestaltung öffentlicher Räume tragen langfristig dazu bei, die Hitzebelastung in der Stadt zu reduzieren.
Diese Ziele können nur durch eine intensive Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft erreicht werden.
Maßnahmen und Umsetzung
Der Hitzeaktionsplan umfasst Maßnahmen in unterschiedlichen Handlungsbereichen und Zeithorizonten:
- Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Sommer
Zeitraum: Ende September bis Ende April
- Maßnahmen während der Sommermonate
Zeitraum: Mai bis Ende September
- Maßnahmen in akuten Hitzephasen
Zeitraum: bei DWD-Hitzewarnung der Stufe 1 und 2 für den Landkreis Aschaffenburg
Sie verfolgen die Ziele hitzebedingte Gesundheitsrisiken frühzeitig zu verringern, vulnerable Bevölkerungsgruppen gezielt zu schützen und die Handlungsfähigkeit aller Beteiligten zu stärken.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise und in Zusammenarbeit verschiedener städtischer Ämter, Einrichtungen und weiterer Akteure. Für die einzelnen Maßnahmen werden Zuständigkeiten, Umsetzungsschritte, Zeiträume, erforderliche Ressourcen und mögliche Fördermöglichkeiten geprüft und konkretisiert.
Der Hitzeaktionsplan versteht sich dabei als lebendiges Dokument, das an neue Erkenntnisse, Erfahrungen aus der Umsetzung und veränderte Rahmenbedingungen angepasst und weiterentwickelt werden kann.
Angebote im Quartier
Gesunde Städte-Netzwerk
Im Jahr 2013 ist die Stadt Aschaffenburg dem Gesunde Städte-Netzwerk beigetreten. Das Netzwerk stellt einen freiwilligen Zusammenschluss von Kommunen der Bundesrepublik Deutschland dar. Es tritt dafür ein, dass die Gesundheitförderung im Alltag der Menschen ankommt und versteht sich als kommunales Sprachrohr auf der Bundesebene. Grundlage für die Gesundheitsarbeit ist das vom Stradtrat beschlossene Konzept "Gesundheitsförderung und Prävention". Regelmäßige Bundes- sowie Regionaltreffen ermöglichen einen Austausch mit anderen Städten und Kommunen.