Starkregenmanagement
Überflutungsvorsorge
Starkregen und Hochwasser
Aschaffenburg ist gut auf Hochwasser vorbereitet. Das zeigt die Untersuchung „Hochwasseraudit Überflutungsvorsorge – Hochwasser und Starkregen“ der Stadt Aschaffenburg aus dem Jahr 2023.
Die Daten zu Hochwasser aus Starkregen werden jedoch bisher - anderes als beim Flusshochwasser - nicht systematisch erfasst und beruhen lediglich auf den Erfahrungen der beteiligten Verwaltungsmitarbeitenden und Rettungskräfte.
Langzeituntersuchungen haben gezeigt, dass Starkregen im Zuge des Klimawandels besonders im Winterhalbjahr zugenommen haben und voraussichtlich auch weiterhin zunehmen werden. Damit stiegt die Gefahr für Hochwasser.
Der Umwelt-, Klima- und Verwaltungssenat hat im Mai 2024 das Amt für Stadtplanung und Klimamanagement deshalb beauftragt, ein sogenanntes Sturzflutenkonzept mit Starkregenrisikokarte für das Stadtgebiet und die relevanten Gewässereinzugsgebiete zu erstellen. Ein Sturzflutenkonzept ist auch Bestandteil der Aschaffenburger Klimaanpassungsstrategie.
Der Freistaat Bayern unterstützt die Erstellung das Konzept mit einem Zuschuss in Höhe von 75 Prozent.
Zusammen mit einem externen Büro erstellt die Stadt bis Ende 2027 ein Sturzflutenkonzept in fünf Stufen:
1. Bestandsanalyse und vermessungstechnische Arbeiten
2. Gefahrenermittlung
3. Gefahren- und Risikobeurteilung
4. Konzeptionelle Maßnahmenentwicklung, Erarbeitung von ortsspezifischen und individuellen Maßnahmen
5. Integrale Strategien zum kommunalen Sturzflutrisikomanagement
Das Konzept wird eine Gefahrenkarte für das Stadtgebiet enthalten, um gefährdete Bereiche zu zeigen. Diese Karte ist eine Grundlage für die Bevölkerung, sich vor Hochwasser zu schützen und ein Hilfsmittel für die Rettungsdienste und den Katastrophenschutz.
Sofern neue Informationen für die Stadtbevölkerung zur Verfügung stehen, werden Sie hier hinterlegt werden.
Der Zeitplan zur Fertigstellung des Sturzflutenkonzepts kann dieser Grafik entnommen werden: