Freier Eintritt und Führungen

Mit freiem Eintritt und einer archäologischen Führung beteiligen sich die städtischen Museen am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September. In der Kunsthalle Jesuitenkirche ist die Ausstellung „Vertraute Gesten. Werke aus der Sammlung Gunther Jaegers“ zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Das Christian Schad Museum zeigt derzeit die Sonderausstellung „A European Collection. Meisterwerke aus dem Khanenko Museum in Kyjiw“. Für die gesamte Sonderausstellung gilt ein ermäßigter Eintrittspreis von 5 Euro. Während der Sonderausstellung ist eine Auswahl von Werken Christian Schads im Erdgeschoss zu sehen. Der Eintritt in diesen Bereich ist frei.

Auch das Stiftsmuseum und das Naturwissenschaftliche Museum können am 13. September bei freiem Eintritt besucht werden.

Führung „Keltische Infrastruktur in Aschaffenburg“

Im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals“ wird die kombinierte Führung „Keltische Infrastruktur in Aschaffenburg“ zu den archäologischen Grabungen an der Willigisbrücke (Zugang über die Uferpromenade; Mainufer-Radweg / „Perth Inch“, Nordseite der Baustelle) sowie im Stiftsmuseum am Stiftsplatz mehrfach angeboten. Die beiden Besichtigungen dauern jeweils 30 Minuten.

Die Führungen an der Baustelle am Mainufer beginnen ab 13 Uhr im halbstündigen Turnus (letzte Führung um 15.30 Uhr). Um beide Führungen kombiniert anbieten zu können, starten die Führungen im Stiftsmuseum jeweils eine Viertelstunde später ab 13.45 Uhr (letzte Führung um 16.15 Uhr). Beide Angebote können einzeln oder miteinander kombiniert gebucht werden. Für den Fußweg zwischen den beiden Stationen sind 15 Minuten eingeplant.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist an beiden Stationen begrenzt. Sie sind nicht barrierefrei. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter: https://museen-aschaffenburg.ticketmachine.de/de?organizer_id=2112

Wie war der keltische Zentralort in der heutigen Oberstadt mit dem Main und den Handelswegen der Eisenzeit angebunden? An der Baustelle können die Teilnehmenden von oben direkt in die Baugrube und auf den archäologischen Befund blicken. Antonio Sasso, Archäologe des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, erläutert die freigelegten Reste der latènezeitlichen Befestigung und berichtet über die bisherigen und noch anstehenden Grabungen.

Für die Führung werden festes Schuhwerk und eine Warnweste empfohlen.

Anschließend präsentiert Martin Höpfner, Restaurator für archäologisches Kulturgut bei den städtischen Museen, erstmals gezeigte Latène-Funde aus der Aschaffenburger Oberstadt im Stiftsmuseum. Sie geben Einblicke in die Lebenswelt des keltischen Zentralortes sowie in seine überregionalen Verbindungen.

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Stadt Aschaffenburg angeboten.

Aktuellen Informationen unter www.museen-aschaffenburg.de