Invasive Bäume im Garten erkennen
Manche Bäume kommen aus einem anderen Teil von der Welt.
Diese Bäume sind nicht immer ein Problem.
Aber manche Bäume wachsen sehr schnell.
Und sie wachsen überall.
Dann können andere Pflanzen nicht mehr wachsen.
Das kann die Natur verändern.
Diese Bäume heißen: Invasive Arten.
2 invasive Arten sind:
- der Götter-Baum
- die Spätblühende Trauben-Kirsche.
Diese Bäume gibt es auch in Aschaffenburg.
Die Pflanze kann sich von privaten Gärten aus weiter verbreiten.
Die Samen von der Pflanze fliegen mit dem Wind in andere Gärten.
Oder Vögel tragen die Samen in andere Gärten.
Garten-Besitzer und Garten-Besitzerinnen können dabei helfen.
Sie können frühzeitig gegen die Ausbreitung von der Pflanze arbeiten.
Vielleicht finden Sie einen invasiven Baum in Ihrem Garten.
Sie sollten dann prüfen lassen:
Was ist das für ein Baum?
Vielleicht wollen Sie den Baum wegmachen.
Oder Sie wollen den Baum kleiner machen.
Dann sollten Sie vorher einen Fach-Mann fragen.
Sie dürfen Teile von dem Baum nicht einfach wegwerfen.
Zum Beispiel:
- im Wald
- am Rand von einem Weg
- in der Natur.
Sie haben den Baum weggemacht?
Dann müssen Sie die Stelle noch mehrere Jahre kontrollieren.
Vielleicht wächst der Baum wieder.
Der Götter-Baum: Aus einem Baum werden viele Bäume.
Der Götter-Baum kommt eigentlich aus Ost-Asien.
Der Baum wächst schnell.
Und der Baum kann gut mit Hitze und Trockenheit leben.
Die Samen von dem Baum fliegen im Wind.
So gibt es immer mehr Götter-Bäume.
So erkennt man den Götter-Baum:
- sehr große Blätter
Die Blätter bestehen aus vielen kleinen Blättchen. - Die Ränder von den Blättchen sind meistens glatt.
- An den unteren Enden von den Blättchen sind kleine Zähnchen.
An den Zähnchen sind Drüsen. - Man zerreibt die Blätter?
Dann riechen die Blätter unangenehm. - An weiblichen Bäumen gibt es auffällige Büschel geflügelter Früchte.
Der Götter-Baum sieht ähnlich aus wie:
- der Walnuss-Baum
- der Essig-Baum.
Die Spätblühende Trauben-Kirsche:
Die Spätblühende Trauben-Kirsche kommt eigentlich aus Nordamerika.
Die Pflanze hat Früchte.
Die Früchte sind dunkelrot bis schwarz.
Vögel und andere Tiere essen die Früchte.
Dabei verteilen die Tiere die Samen von der Pflanze.
Die Pflanze kann sehr groß werden.
Dann bekommen andere Pflanzen zu wenig Licht.
Und die anderen Pflanzen können nicht mehr wachsen.
So erkennt man die Spätblühende Trauben-Kirsche:
- Die Blätter sind länglich.
Die Ränder von den Blättern sind fein gesägt. - Die Ober-Seite von den Blättern ist meistens glänzend.
- Die Blüten sind weiß.
Die Blüten sind in länglichen Trauben angeordnet. - Die Früchte sind dunkelrot bis schwarz.
- Auf der Unterseite von den Blättern gibt es eine Mitte-Lader.
Entlang der Mitte-Lader gibt es feine Härchen in Rost-Farbe.
Achtung:
Es gibt 2 ähnliche Pflanzen.
Die Spätblühende Trauben-Kirsche.
Und die Gewöhnliche Trauben-Kirsche.
Beide sehen sich sehr ähnlich.
Die Gewöhnliche Trauben-Kirsche wächst in Deutschland.
Mehr Infos unter www.aschaffenburg.de/Invasive-Arten.
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