Kranzniederlegung am Graslitzer Denkmal

Vor 80 Jahren kamen heimatvertriebene Sudetendeutsche an ihren Bestimmungsorten an. Zum Gedenken legte Oberbürgermeister Markus Schlemmer am 25. Oktober einen Kranz am Graslitzer Denkmal im Offenen Schöntal nieder.

An der Kranzniederlegung nahmen neben Vertreterinnen und Vertretern der Stadt auch Mitglieder der Heimatkreisgruppe Graslitz e.V. und die 82-jährige Zeitzeugin Renate Gareis aus Hösbach teil, die als Kleinkind die Flucht aus Graslitz miterlebt hatte.

Nach der Begrüßung und Ansprache von Markus Schlemmer gab Karin Rinke von der Heimatgruppe Graslitz einen geschichtlichen Rückblick seit der Vertreibung 1956. Sie vertrat Gisela Forster, die Heimatkreisbetreuerin des Kreises Graslitz und Vorsitzende der Heimatkreisgruppe Graslitz e.V.

Seit 1958 ist Aschaffenburg die Patenstadt von Graslitz. Das heutige Kraslice liegt im tschechischen Teil des Erzgebirges, unmittelbar an der Grenze zu Sachsen.