Präventionskonferenz gibt Startschuss für die Umsetzung des "Masterplans Prävention Bayern“

Am Donnerstag, den 18. Juni 2026 fand die von der Gesundheitsregionplus Landkreis und Stadt Aschaffenburg gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Aschaffenburg organisierte, regionale Präventionskonferenz statt. Bei der Konferenz fiel der regionale Startschuss für die Umsetzung des „Masterplans Prävention Bayern“ in Landkreis und Stadt Aschaffenburg. Ziel ist es, die landesweiten Präventionsziele in konkrete Maßnahmen zur Gesundheitsförderung vor Ort zu überführen.
Rund 30 Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Pflege sowie Beratungsstellen, Landratsamt und Stadt, Hebammen-Kreisverband, Politik, Wohlfahrtsverbände und Krankenkassen nahmen an der Konferenz teil.
Der im Oktober 2025 vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention veröffentlichte Masterplan steht unter dem Leitgedanken „Vorbeugen ist besser als Heilen“. Ziel ist es, die Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern gezielt und nachhaltig zu stärken. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, steigender Gesundheitskosten sowie wachsender Belastungen durch Stress, psychische Erkrankungen und chronische Krankheiten gewinnt Prävention zunehmend an Bedeutung.
Zum Auftakt der Konferenz begrüßte Dr. Katharina Elsässer, Leiterin des Gesundheitsamts, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie auch die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, richtete ein Videogrußwort an die Anwesenden.
Im fachlichen Teil stellte Monika Gabel, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Landkreis und Stadt Aschaffenburg, die Hintergründe und Ziele des Masterplans vor. Sie erläuterte dessen Aufbau mit zehn Zielen zur strukturellen Stärkung der Prävention sowie zehn weiteren Zielen zur konkreten Gesundheitsförderung, die gemeinsam mit regionalen Partnerinnen und Partnern umgesetzt werden sollen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zwei interaktive Workshops unter der Leitung von Susanne Hembt vom gesundheitlichen sozialen Dienst - kurz GSD - am Gesundheitsamt des Landratsamts. Dabei wurden erste Impulse gesammelt, um die Ziele des Masterplans auf die Region zu übertragen. Inhaltlich ging es um die Stärkung der psychischen Gesundheit, Unterstützung in Krisen und die Verringerung von Einsamkeit sowie um körperliche Aktivität, gesunde Ernährung, Stressreduktion und gesunden Schlaf als wichtige Grundlagen für ein gesundes Leben.
Die Präventionskonferenz setzte damit ein wichtiges Signal für die weitere regionale Zusammenarbeit. Die erarbeiteten Impulse sollen nun in den weiteren Umsetzungsprozess in der Region einfließen.
Weitere Informationen rund um den Masterplan Prävention finden sich auf der Website des Gesundheitsministeriums www.stmgp.de unter „Vorsorge“.

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