Stadt bekämpft Große Drüsenameise
Morgen am Dienstag, 23. Juni, beginnt die Stadt Aschaffenburg gemeinsam mit der Fachfirma Kleinlogel aus Darmstadt mit der Bekämpfung der Großen Drüsenameise im Stadtteil Leider. Ausgangspunkt der großflächigen Bekämpfung ist der bislang gemeldete Befall im Bereich der Marienbader Straße, Ruhlandstraße, Brunnengasse und der Karlsbader Straße. Zunächst werden die befallenen Stellen im öffentlichen Raum behandelt. Parallel dazu wird die beauftragte Fachfirma die angrenzenden Privatgrundstücke inspizieren, um das tatsächliche Ausmaß der Ausbreitung festzustellen und weitere Befallsherde frühzeitig zu erkennen. Die Arbeiten finden immer dienstags statt.
Werden auf Privatgrundstücken sogenannte „Hot Spots“ festgestellt oder besteht der Verdacht auf einen Befall, werden die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner direkt angesprochen. Ist niemand anzutreffen, hinterlässt die Firma eine Kontaktkarte im Briefkasten. Die Stadt bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Unterstützung und eine möglichst zeitnahe Rückmeldung bei der Fachfirma. Eine erfolgreiche Eindämmung der Großen Drüsenameise ist nur durch ein koordiniertes Vorgehen auf öffentlichen und privaten Flächen möglich.
Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer, die unabhängig von den städtischen Maßnahmen eine Beratung oder Bekämpfung auf ihrem Grundstück wünschen, können sich direkt an die Firma Kleinlogel aus Darmstadt wenden. Die Kosten für private Beauftragungen liegen nach Angaben der Firma bei rund 220 Euro pro Stunde. Die Stadt wird die Entwicklung der Befallssituation weiterhin beobachten und über weitere Maßnahmen informieren.