Engagierte MiMis

Vier Interkulturelle Gesundheitsmediatorinnen und -mediatoren erhalten Zertifikate

Bild vergrößern: Verantwortliche und die neuen Gesundheitsmediatoren mit Zertifikat schauen fröhlich in die Kamera. von links: Christina Dühr, Gruppenleitung Integrationsmanagement, David Hofman, Leiter Amt für soziale Leistung, Mikael Mulatu, Interkultureller Gesundheitsmediator, Julia Meßmer Projektkoordinatorin MiMi, Kardiata Dieme, Interkulturelle Gesundheitsmediatorin, Lusine Kirakosian, Interkulturelle Gesundheitsmediatorin, Irina Lukina, Interkulturelle Gesundheitsmediatorin, Brigitte Eiselt, Integrationsmanagement Bild: © Susanne Vielhauer, Stadt Aschaffenburg
von links: Christina Dühr, Gruppenleitung Integrationsmanagement, David Hofman, Leiter Amt für soziale Leistung, Mikael Mulatu, Interkultureller Gesundheitsmediator, Julia Meßmer Projektkoordinatorin MiMi, Kardiata Dieme, Interkulturelle Gesundheitsmediatorin, Lusine Kirakosian, Interkulturelle Gesundheitsmediatorin, Irina Lukina, Interkulturelle Gesundheitsmediatorin, Brigitte Eiselt, Integrationsmanagement

Vier interkulturelle Gesundheitsmediatorinnen und -mediatoren haben am Montag, 22. Juni, im Rathaus Zertifikate für ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitsprojekt „MiMi - Mit Migranten für Migranten“ erhalten.

Von Mai bis Oktober 2025 haben sie Schulungen besucht und informieren nun ihre Landsleute rund um Gesundheit und Vorsorge – kultursensibel und bei Bedarf in der jeweiligen Muttersprache. Die ehrenamtlichen „MiMis“ haben bereits sechs Gesundheitsveranstaltungen für rund 120 Menschen mit Migrationserfahrung organisiert. Themen der Veranstaltungen waren unter anderem Diabetes, Impfungen, gesunde Ernährung und das deutsche Gesundheitssystem. Auch in Zukunft bilden sich die „MiMis“ kontinuierlich weiter.

„Unsere Ehrenamtlichen sind hoch motiviert und engagiert“, so Integrationsmanagerin Christian Dühr. „Das Projekt hilft Menschen und erfüllt unsere Ehrenamtlichen. Wir sind begeistert.“

Hintergrund

Das bayerische Gesundheitsprojekt „MiMi – Mit Migranten für Migranten“ identifiziert, schult, zertifiziert und aktiviert Migranten und Migrantinnen als interkulturelle Gesundheitsmediatoren und -mediatorinnen. Die Schulung vermittelt den Teilnehmenden grundlegendes Wissen zu Gesundheits- und Präventionsthemen. Außerdem lernen sie, eine Informationsveranstaltung in ihrer jeweiligen Herkunftssprache selbst zu planen, durchzuführen und im Anschluss auszuwerten. Ziel ist es, zugewanderte Menschen in Aschaffenburg verständlich, kultursensibel und auf Augenhöhe zu Gesundheitsthemen zu informieren. Nach Abschluss der Schulung erhalten die Ehrenamtlichen eine Teilnahmebescheinigung und dürfen Informationsveranstaltungen in migrantischen Communities durchführen.

MiMi-Bayern ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert sowie von der MSD Sharp & Dohme GmbH unterstützt.

Weitere Informationen zum Projekt unter https://mimi.bayern/

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