Globaler Wandel trifft den Bayerischen Untermain
Wie kann der Bayerische Untermain auch in Zeiten von Klimawandel, globalen Krisen und wirtschaftlichem Wandel ein starker Standort bleiben? Antworten auf diese Frage will die Netzwerkkonferenz „Umwelt, Wirtschaft und Nachhaltigkeit – Gute Arbeit & Nachhaltiges Wirtschaften: Prioritäten für die Zukunft“ geben, zu der die Stadt Aschaffenburg gemeinsam mit ihren Partnern für Mittwoch, 30. September 2026, von 16 bis 20 Uhr in die Lounge der LINDE MH Arena, Seidelstraße 2, 63741 Aschaffenburg, einlädt.
Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Mandatsträgerinnen und Mandatsträger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer aus Aschaffenburg und der Region. Ziel ist es, neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Wirtschaftsförderung aufzuzeigen und den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu stärken.
Für fachlichen Input sorgen renommierte Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis. Sandra Wagner-Endres vom Deutschen Institut für Urbanistik beleuchtet neue Ansätze für eine widerstandsfähige kommunale Wirtschaftspolitik. Tim Dünnwald vom Wuppertal Institut zeigt anhand praktischer Beispiele, wie nachhaltige Wirtschaftsförderung zum Erfolgsfaktor für Standorte werden kann. Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann von der Technischen Hochschule Aschaffenburg richtet den Fokus auf die Frage, welche Möglichkeiten der Bayerische Untermain auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität hat und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind.
Im Anschluss diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft über konkrete Lösungen für die Region. Beim anschließenden Austausch bietet sich Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Projekte anzustoßen.
Die Wirtschaft am Bayerischen Untermain ist als exportstarke Region von globalen Entwicklungen besonders betroffen. Steigende Anforderungen beim Klimaschutz, knapper werdende Ressourcen und veränderte internationale Rahmenbedingungen verlangen nach neuen Strategien. Die Netzwerkkonferenz liefert hierfür konkrete Impulse und lenkt den Blick auf resiliente sowie nachhaltige Wirtschaftsstrukturen.
Oberbürgermeister Markus Schlemmer ist überzeugt: „Die Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Die Netzwerkkonferenz schafft den Raum, um Wissen zu teilen, neue Perspektiven zu entwickeln und konkrete Lösungen für unsere Region anzustoßen.“
Die Stadt Aschaffenburg und ihre Partner freuen sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und laden Politik und Wirtschaft ein, die Zukunft des Bayerischen Untermains gemeinsam zu gestalten.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Infos und Anmeldung unter www.aschaffenburg.de/netzwerkkonferenz2026