Was ist Inklusion?
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen gleichermaßen an unserer Gesellschaft teilhaben können – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, sexueller Orientierung oder einer Behinderung. Vielfalt wird dabei als Bereicherung verstanden, nicht als Ausnahme. Unsere Stadt setzt sich dafür ein, Barrieren abzubauen und die Voraussetzungen zu schaffen, dass jede und jeder das eigene Leben selbstbestimmt gestalten und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann.
Inklusion heißt: Alle gehören dazu.
Niemand soll sich an bestehende Strukturen anpassen müssen – vielmehr werden Strukturen so gestaltet, dass alle Menschen gleiche Chancen und Zugänge erhalten.
Dazu gehört:
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die Wertschätzung gesellschaftlicher Vielfalt,
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der Abbau von Barrieren und Diskriminierung,
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sowie das Schaffen von Rahmenbedingungen, die eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen.
Inklusion bedeutet, dass Zugänge, Chancen und Mitwirkungsmöglichkeiten nicht mehr von Wohlwollen abhängen, sondern strukturell verankert sind.
Das Prinzip der Inklusion ist ein Menschenrecht – und es gilt für alle.
Es geht nicht nur um Menschen mit Behinderungen, sondern um alle, die Gefahr laufen, ausgegrenzt zu werden: etwa durch Armut, Alter, Migration, Flucht, Wohnungslosigkeit oder Diskriminierung aufgrund von Sexualität, Religion oder Weltanschauung.
Eine inklusive Stadtgesellschaft erkennt diese Risiken und arbeitet daran, Barrieren in allen Lebensbereichen zu beseitigen – seien es bauliche Hindernisse wie Treppenstufen, fehlende Ansagen in Aufzügen oder sprachliche Barrieren wie schwer verständliche Texte.