Grünanlagen und Parks

Schöntal Bild: © Manuel Schlett, Stadt Aschaffenburg
Park Schöntal Foto:
Stadt Aschaffenburg Main Bild: © Christian Patalong, Stadt Aschaffenburg

Aschaffenburg verfügt über einen außerordentlich großen Bestand an wertvollen Parkanlagen und abwechslungsreichen Grünanlagen.

Die naturräumlichen Gegebenheiten der beiden Talauen von Main und Aschaff sowie eine das Stadtgebiet von West (Park Schönbusch) nach Ost (Fasanerie) durchziehende Achse historischer Gartenanlagen bilden die räumliche Grundstruktur der Grünflächen. Einschließlich der ca. 9000 Straßenbäume erfüllen sie als ,,Grüne Lunge“ der Stadt eine wichtige Aufgabe zur Verbesserung des Stadtklimas. Darüber hinaus bieten sie dem Bürger vielfältige Möglichkeiten für Freizeit und Erholung.

Von den Park- und Grünanlagen sollten hier diejenigen vorgestellt werden, die sich bei den Bürgern besonderer Beliebtheit erfreuen. Weitere Auskünfte erteilt das Garten- und Friedhofsamt der Stadt Aschaffenburg.

Aschaffengrünzug

Ufer Bild: © Garten- und Friedhofsamt, Stadt Aschaffenburg
Am Ufer der Aschaff wurden Sitzstufen angelegt. Foto:

Entlang der Aschaff zieht sich ein grünes Band durch den Aschaffenburger Stadtteil Damm. Der Aschaffgrünzug wurde durch das Garten- und Friedhofsamt in einen idyllischen Raum mit hohem Erholungswert verwandelt. Unter anderem wurde ein großzügiger Fuß- und Radweg angelegt, der die kleinen Plätze entlang des Flüsschens mit einander verbindet. Für Kinder- und Jugendliche wurden vielfältige Spiel- und Sportmöglichkeiten geschaffen.


Fasanerie

Fasanerie Bild: © Susanne Vielhauer, Stadt Aschaffenburg
Fasanerie, Foto:

Als letztes Glied des durch die Stadt hindurchlaufenden historischen Grünzuges bildet die Fasanerie den Übergang in die freie Landschaft. Als Ergebnis einer sehr wechselhaften, 1779 begonnenen Entstehungsgeschichte erlebt der Besucher die Fasanerie heute als naturnah bewirtschafteten Parkwald mit Elementen eines Landschaftsgartens. Beschauliche Spaziergänge, besonders reizvoll im März/April zur Zeit der Buschwindröschenblüte sowie der große Spielplatz und der gemütliche Biergarten machen die Fasanerie zum beliebten Naherholungsziel.

Neuer Fitness-Parcours in der Fasanerie!
In Zusammenarbeit zwischen der Stadt Aschaffenburg und dem Lions Club Aschaffenburg ist in der Fasanerie ein neuer Fitness-Parcours entstanden. Bei dem Parcours handelt es sich um sieben Trainingsgeräte, unter anderem zur Förderung des Herz-Kreislauf-Systems und zur Stärkung der Muskulatur. Die Anschaffungskosten wurden vom Lions Club Aschaffenburg übernommen. Der Parcour beginnt gegenüber dem Hofgut Fasanerie.

Großmutterwiese

Großmutterwiese Bild: © Garten- und Friedhofsamt, Stadt Aschaffenburg
Blick auf die Großmutterwiese Foto:

Mit ca. 20 000 Quadratmetern Rasenfläche ist die Großmutterwiese die Spielwiese der Stadt Aschaffenburg. Gegen den Straßenverkehr durch Baum- und Strauchpflanzungen abgeschirmt und ausgestattet mit Planschbecken, Spiel-, Bolz- und Bouleplatz, wirkt sie als Magnet auf alle Altersgruppen. Durch das Spielangebot und die über das Sommerhalbjahr verteilten Veranstaltungen und Feste ist die Großmutterwiese allen Aschaffenburgern bekannt.

Kleine Schönbuschallee

Kleine Schönbuschallee Bild: © Garten- und Friedhofsamt, Stadt Aschaffenburg
Foto:

Auf 2 200 m Länge spenden ca. 650 Bäume (überwiegend Linden) im Sommer wohltuenden Schatten für Fußgänger und Radfahrer auf dem Weg von der Innenstadt bis in den Park Schönbusch.

Mainbogen

Mainbogen (westliches Ufer) zwischen Leider und Nilkheim

Der unterschiedlich breite Ufergrüngürtel verbindet die beiden Stadtteile Leider und Nilkheim. Er ist geprägt durch baumbestandene Rasenflächen und durch eine Ufervegetation, die besonders zwischen der Adenauerbrücke und dem Nilkheimer Park noch naturnah ist. Die große Wiesenfläche im Bereich des ehemaligen Flugfeldes soll zu einem Aue-Park entwickelt werden. Der uferbegleitende Weg bietet werktags ruhige und beschauliche Erholung sowie eine vom Straßenlärm abgewandte naturbetonte Radwegeanbindung für den Berufsverkehr in das Gewerbe- und Industriegebiet Nilkheim. Am Wochenende und zu Ferienzeiten präsentiert er sich als stark frequentierter Radwanderweg und hervorragende Inlinerstrecke.

Mainbogen (östliches Ufer) zwischen der Willigisbrücke und dem Schloss (Perth Inch)

Die sonnigen Rasenterrassen zwischen der Willigisbrücke und dem Schloss sind der wohl beliebteste und entsprechend ein lebhaft genutzter Uferbereich. Er belebt sich mit der ersten Frühlingssonne und lässt die Wahl zwischen Spazierengehen, Lagern, Ballspielen, Picknicken, Spielen auf dem großen Spielplatz, Beobachten des Wassersports und bietet zusätzlich schattige Rastplätze für (Rad)Wanderer.

Nilkheimer Park

h Bild: © Garten- und Friedhofsamt, Stadt Aschaffenburg
Foto:

Der Nilkheimer Park befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Park Schönbusch, zwischen Großostheimer Straße und Main. Er schließt direkt an den Nilkheimer Hof, einen ehemaligen Wirtschaftshof und heutiger Sitz des Garten- und Friedhofsamtes, an. In den 60er Jahren wurden die gesamten Parkanlagen und Gebäude wiederhergestellt und restauriert. Der Park ist jederzeit öffentlich zugänglich und wird in den Sommermonaten als Begegnungsstätte, z. B. für das Kommz Fest oder den Kinderkulturtag genutzt. Das Standesamt der Stadt Aschaffenburg führt im Spiegelsaal Trauungen durch.


Offenes Schöntal

Das offene Schöntal ist ein Teil des früheren Stadtgrabens vor der Stadtmauer Aschaffenburgs. Mit dem Bau der Eisenbahn begann die Ausdehnung der Stadt nach Norden und die Verfüllung des Stadtgrabens. Die Grünanlage markiert bis heute den Beginn der historischen Altstadt im Stadtgefüge und stellt eine Grünverbindung zwischen Schlossgarten und Park Schöntal dar.

jj Bild: © Garten- und Friedhofsamt, Stadt Aschaffenburg
Foto:

Park Schöntal

Magnolienhain Bild: © Jennifer Gräber, Stadt Aschaffenburg
Es ist ein Natur-Spektakel, das alljährlich im Park Schöntal stattfindet. Der größte Magnolienhain Bayerns zeigt seine wundervollen Blüten. Foto:

Das Schöntal ist ein historischer Park im englischen Gartenstil mit einer Größe von 9,2 Hektar. Im Park befindet sich der größte Magnolienhain Bayerns. Im Park zeugt eine Ruine von der einstigen Niederlassung der Beginen. Es sind die Mauerreste der 1543/44 erbauten Kirche zum Heiligen Grab. Hier lebte der Frauenorden der Beginen in einer kleinen Klosteranlage.

Park Schönbusch

In Aschaffenburg befindet sich einer der ältesten klassischen Landschaftsgärten Deutschlands im englischen Gartenstil. Friedrich Carl v. Erthal ließ den bisherigen Wildpark nach Ideen seines Ministers Wilhelm v. Sickingen durch den Hofarchitekten Emanuel Joseph von Herigoyen im neuen englischen Landschaftsstil anlegen und mit Bauwerken ausstatten. Der 1785 berufene Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig v. Schell, der bedeutendste Gartenkünstler der Goethezeit, formte den Schönbusch dann zu einem der frühesten klassischen Landschaftsgarten in Deutschland.
Verstreut im Park liegen, als Staffagearchitekturen eingebettet in reizvolle Landschaftsbilder: Rote Brücke, Philosophenhaus, Freundschaftstempel, Hirtenhäuser und Dörfchen, Speisesaal und Wirtschaftsgebäude sowie die der kleine Speisesaal künstlich aufgeschütteten "Berge" mit Aussichtsturm und Teufelsbrücke.
Das klassizistische Gartenschloß, erbaut 1778 bis 1782, ist durch eine Sichtschneise mit dem Stadtschloß Johannisburg verbunden. Seine mit Mobiliar im Stil Louis-seize eingerichteten zehn Schauräume bieten ein anschauliches Beispiel fürstlicher Wohnkultur am Ende des 18. Jahrhunderts. Im Sommer werden hier die Schönbuschserenaden aufgeführt

Schlossgarten

Hoch über dem Main gelegen und ihn flussabwärts begleitend, zieht sich der Schlossgarten als grüne Aussichtskanzel vom Schloss bis zum Pompejanum und der Saint-Germain-Terrasse.
Schmale geschwungene Wege, ein Laubengang mit Sitznischen, Wände und Pergolen mit üppigen Rankern sowie eine Pflanzenvielfalt, die auch südländische Pflanzen (z. B. Feige) mit einbezieht, schaffen eine Atmosphäre, die bezaubert. Nur wenigen Besuchern, die den Schlossgarten dieser Atmosphäre wegen aufsuchen, wird dabei bewusst sein, dass der Zugang noch bis Ende der dreißiger Jahre nur privilegierten Inhabern von Schlossgartenschlüsseln möglich war.

Stadtgarten "Am Rosensee"

Der vier Hektar große Stadtgarten „Am Rosensee“ entstand neben neuen Wohnquartieren auf einem früher fast vollständig versiegelten ehemaligen Militärgelände. Er befindet sich in der Senke des früheren Schreibersgrabens zwischen der Würzburger und der Schweinheimer Straße. Der Stadtgarten ist ein wesentlicher Baustein der neu entstehenden innerstädtischen „Brentano Grünachse“. In Ergänzung zu den bestehenden Parks und Grünflächen der Stadt ist der neue Stadtgarten gleichzeitig Spielplatz und Erholungsraum, grüne Lunge und ökologisches Modellprojekt der Stadt Aschaffenburg.

tt Bild: © Garten- und Friedhofsamt, Stadt Aschaffenburg
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