Aschaffenburg war um 1900 eines der bedeutendsten Zentren der europäischen Buntpapierindustrie und die ansässigen Fabriken exportierten ihre Erzeugnisse in die ganze Welt. Doch Buntpapier war längst nicht nur ein industriell gefertigtes Produkt: Um die Jahrhundertwende entdeckten auch Kunsthandwerker*innen und Künstler*innen das Buntpapier als Gestaltungsform und experimentierten mit vielfältigen Techniken und Materialien.
Der Vortrag von Julia Rinck am 9. September um 18:30 Uhr im Schlossmuseum nimmt die gestalterische und technische Vielfalt des Buntpapiers um 1900 in den Blick und zeigt beispielhaft seinen Weg zu einem eigenständigen künstlerischen Medium des modernen Flächendesigns.

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02.09.2026