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Aschaffenburger Persönlichkeiten

Bild, das Daniel Ernst Müller zeigt.

Holzstich, Stadt- und Stiftsarchiv.

Daniel Ernst Müller

Geboren am 3. April 1797 in Mainz, gestorben am 28. Juli 1868 in Aschaffenburg

Mit seinen Eltern kam Daniel Ernst Müller 1803 nach Aschaffenburg, wo er das Gymnasium besuchte und anschließend an der Forstlehranstalt studierte. Nach Ablegung der Staatsprüfung, der Promotion zum Dr. phil. und verschiedenen Tätigkeiten im Forstdienst war er ab 1834 nur noch für seine florierende Steingutfabrik in Damm tätig, für die 1827 seine Mutter die Konzession erhalten hatte. Auf dem Höhepunkt seines unternehmerischen Schaffens stellte sich der sozial eingestellte Fabrikant aber auch in den Dienst der Politik. 1839 wurde er in die II. Kammer der Reichsstände gewählt, 1848/1849 war er Mitglied der Deutschen Nationalversammlung in Frankfurt am Main und in den folgenden Jahren gehörte er dem Landrat von Unterfranken an. Sein Unternehmen in Damm verkaufte Daniel Ernst Müller 1860 an den Warengroßhändler Caspar Marzell (1821-1899) für 100 000 Gulden. Seine letzten Lebensjahre widmete er Sozialstudien und literarischer Arbeit.