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Aschaffenburger Persönlichkeiten

Bild, das Johann Franz Xaver Sterkel zeigt.

Lithographie von Heinrich E. von Winter, Stadt- und Stiftsarchiv.

Johann Franz Xaver Sterkel

Geboren am 3. Dezember 1750 in Würzburg, gestorben am 21. Oktober 1817 in Würzburg

Schon in seiner Kindheit widmete sich Johann Sterkel der Musik, lernte Klavier und Orgel spielen. Nach dem Schulbesuch studierte er jedoch Theologie, wurde 1778 Vikar am Stift Neumünster in seiner Geburtsstadt, gleichzeitig Organist. Seine Kompositionen waren inzwischen so bekannt geworden, dass ihn der Mainzer Erzbischof/Kurfürst Friedrich Carl Joseph von Erthal als Hofmusiker in seine Dienste nahm. 1785 folgte seine Berufung nach Mainz, wo ihm das Kanonikat verliehen wurde. Trotz dieser zusätzlichen Aufgabe fand er noch genügend Zeit für die Musik, bildete Sänger und Musiker aus und schrieb Kirchen- und Klaviermusik. Als Erthal 1802 starb, verlor der 1793 ernannte Kapellmeister seinen großen Bewunderer und Gönner. Aber auch dessen Nachfolger Carl Theodor von Dalberg förderte und reorganisierte den gesamten Musikbetrieb und übertrug ihm 1810 die Leitung der Hofmusik in Aschaffenburg. Mit dem Ende der Dalberg-Ära verliess Johann Sterkel Aschaffenburg und kehrte nach Würzburg zurück, wo er bereits drei Jahre später starb.