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Aschaffenburger Persönlichkeiten

 Alois Grimm – Foto Alfen, 1977, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Alois Grimm – Foto Alfen, 1977, Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg

Grimm, Alois

geboren am 3. Februar 1918 in Aschaffenburg, gestorben 15. Februar 1995 in Aschaffenburg

Als Sohn von Katharina und Konrad Grimm wurde Alois Grimm am 3. Februar 1918 in Aschaffenburg geboren. Er absolvierte die Kolpingschule und die Oberrealschule und legte 1937 sein Abitur und schloss 1949 sein Architekturstudium in Darmstadt mit dem Diplom ab. Im gleichen Jahre gründete er das Büro für Hoch-, Tief- und Ingenieurbau Grimm und Schmitt.

Alois Grimm galt zu seiner Zeit als Autorität auf dem Gebiet der Aschaffenburger Stadtgeschichte. Er plante zahlreiche Häuser, Wohngebiete und auch Kirchen, z.B. St.Kilian in Nilkheim. Bemerkenswert ist, dass die Bruchsteine der zerstörten Synagoge am Wolfstalplatz insbesondere im Kirchturm wieder eine sakrale Bestimmung erhielten.

1954 wechselte Alois Grimm in die städtische Bauverwaltung. Unter seiner Regie wurden die Kriegsschäden an der Stifts- , Muttergottes und Jesuitenkirche beseitigt, ebenso wurde der Marstall wieder aufgebaut.

1980 ging Alois Grimm in den verdienten Ruhestand. Im Un-Ruhestand widmete er sich noch intensiver der Baugeschichte seiner Heimatstadt. 1985 veröffentlichte er sein erstes Häuserbuch, weitere vier folgten. 1991 wurde Alois Grimm das "Bundesverdienstkreuz am Bande" verliehen. Er starb am 15. Februar 1995

2008 ehrte die Stadt Aschaffenburg Alois Grimm durch eine Straßenbenennung. Die Alois-Grimm-Straße zweigt von der  Rhönstraße ins Rosensee-Gebiet.