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Ascheberger Besonderheiten

Blick in den Biergarten

Foto: Ulrike Klotz, Stadt- und Stiftsarchiv.

Aschaffenburg weist eine außergewöhnliche Vielzahl an Gaststätten auf. Besonders bei schönem Wetter zieht es die Ascheberger in Scharen in Gartenwirtschaften wie das „Zeughaus“. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde um 1780 unter Erzbischof und Kurfürst Friedrich Carl Joseph von Erthal (1774-1802) in unmittelbarer Nähe zur Fasanerie erbaut. Ursprünglich diente der Bau zur Aufbewahrung von Jagdgeräten und -utensilien. 1814 ging das Anwesen in den Besitz der bayerischen Krone über, die hier ein Depot und ein Wachlokal für das in Aschaffenburg stationierte Jägerbataillon einrichtete. 1876 übernahm der Oekonom Leonard Becker (1846-1916) von seinen Eltern das inzwischen landwirtschaftlich genutzte Anwesen und richtete außerdem eine Gastwirtschaft ein. Noch heute ist das Zeughaus in Familienbesitz: Elisabeth und Heinz Rößner betreiben zusammen mit Sohn Alexander die Wirtschaft, in der die Gäste mit „Äppelwoi“ und hausgemachten Spezialitäten wie „Handkäs mit Musik“ verwöhnt werden.