Direktsprung:

Sie befinden sich hier: Startseite, Bürger in Aschaffenburg, Umwelt- und Verbraucherschutz, Klimaschutz,

Inhalt

Klimaschutz in Aschaffenburg

Logo

Die Stadt Aschaffenburg hat früh erkannt, dass Klimaveränderung und Klimaschutz wichtige Themen für die Zukunft sind. Sie ist bereits im Jahr 1993 dem Klimabündnis Europäischer Städte beigetreten und hat sich den dort formulierten Zielen zum Klimaschutz - Reduzierung der Treibhausgasemissionen - verpflichtet.

  • Ausgewählte Klimaschutz-Projekte
  • Stadtbibliothek erstrahlt in neuem Licht

    Wer im Oktober am Abend über den Aschaffenburger Schlossplatz schlendert, erblickt die Stadtbibliothek in neuem Licht. Die warmen LEDFarben der neuen Beleuchtung lassen das gesamte Haus hell und freundlich erscheinen. Im Haus ist Bewegung. Neben der allgemeinen Grundbeleuchtung wurden Lampen mit Sensoren eingebaut. Diese Sensoren erkennen Tageslicht und schalten ab, wenn eine ausreichende Menge davon vorhanden ist. Nimmt das Tageslicht ab, werden sie durch Bewegung aktiviert. Die Besucher müssen sich an diese Lichtwechsel noch etwas gewöhnen. Für die Bibliothek bilden sie die Grundlage für große Energieeinsparungen. Die einzelnen Zonen des Hauses sind über den Tag verteilt ganz unterschiedlich frequentiert. Licht wird aber nur dort benötigt, wo sich Menschen gerade aufhalten.

     

    Die LED-Beleuchtung hat einen weiteren Vorteil für das Haus: Im Sommer wird keine zusätzliche Wärme durch die Beleuchtung abgegeben.

     

    An den Arbeitsplätzen für Mitarbeiter und Besucher wurde die Beleuchtung neu installiert. Nun kann in blendfreier Umgebung gearbeitet werden. Einige Besucher- Arbeitsplätze wurden nun auch so eingerichtet, dass das Aufladen der Geräte mit USB-Anschluss möglich ist. Mehr als 650 Leuchten wurden ausgebaut, nach Wertstoffen getrennt und entsorgt. Danach wurden die neuen Lampen installiert. Die Bibliothek hat besonders darauf geachtet, die Gesamtausleuchtung zu verbessern und dunkle Ecken zu vermeiden. Nicht immer war es einfach, die architektonischen Gegebenheiten mit den elektrischen Erfordernissen in Einklang zu bringen. So mussten Trockenbauer, Maler und Schreiner Hand in Hand mit den Elektrikern arbeiten.

     

    Die Schließzeit wurde auch genutzt, aufgeschobene andere Reparaturarbeiten auszuführen. So wurden Heizkörper installiert, beschädigte Glasscheiben ausgetauscht und Fenster repariert. Zu guter Letzt wurde 14 Tage lang gereinigt, bis auch das letzte Staubkörnchen verschwunden war. Das Gesamtergebnis kann sich sehen lassen.

    Petra Reuter-Bulach

  • Thermografie-Projekt

    Die ehemaligen winterlichenen Gemeindschaft-Thermografiespaziergänge (Strietwald, Obernau, Leider) wurden durch ein Regional-Programm ersetzt. Dies gilt nun für die gesamte Stadt und die Nachbarlandkreise. Die Organisation obliegt unserer Energie-Agentur Bayerischer Untermain (Anmeldung ist ab Dezember möglich).

    Die neue Thermografie-Aktionen  werden vergnüpft mit einer geförderten, individuellen Energieberatung durch Verbraucherservice-Bayern. Aktuelles finden Sie hier:

  • Logo
    Klimapolitik

    Die Klimapolitik wird in zwei Bereiche aufgegliedert:

    Klimaschutz:
    Hier geht es im Wesentlichen um die eigene Verantwortung zur Senkung der Emissionen aller relevanten Treibhausgase

    Klimaanpassung:
    Da selbst bei allen Klimaschutz-Anstrengungen - und selbst bei einer Einhaltung des „2°C-Zieles“ - Klimaänderungen nicht mehr abwendbar ist, müssen wir Maßnahmen ergreifen, um schädlich Einflüsse zu minimieren. Es geht um Veränderungen wie:

    • Einwandernde Arten im Bereich Flora und Fauna
    • Starkwetter-Ereignisse
    • Sommerliche Überhitzung insbesondere in den Städten
    • u.a.
  • Logo
    Klimaschutz in Aschaffenburg

    Das in einem einjährigen Beteiligungsprozess erarbeitete „Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept Bayerischer Untermain“ sieht bis zum Jahr 2030 das Erreichen besonderer Zielwerte vor. Als eines der wichtigsten Ergebnisse wurden folgende Klimaschutz-Ziele sowohl für Aschaffenburg als auch für die gesamte Region ermittelt und beschlossen:

    • Die Haushalte reduzieren ihren Wärmebedarf um 50% und ihren Strombedarf um 20%. (Bei der Stromreduktion sind neuartige Stromverbraucher wie Wärmepumpen oder E-Cars nicht gegengerechnet.)
    • Öffentliche Liegenschaften übernehmen dazu mit ihrem Energiemanagement wichtige Vorbildfunktionen.
    • Die Wirtschaft trägt durch verstärkte Effizienzanstrengungen zur Einsparung von Energie in allen drei Sektoren Wärme, Strom und Verkehr bei.
    • Unseren um ¼ reduzierten Energiebedarf im Jahre 2030 decken wir im Strombereich zu 50 % und im Wärmebereich zu 25% aus regionalen erneuerbaren Energiequellen.
    • Im Miteinander von erneuerbarer und konventioneller Energieerzeugung auf regionaler Ebene ist die Bereitstellung von gesicherter Leistung, Regelenergie (z. B. durch moderne Gas-BHKWs) und Nutzung von Koppelwärme anzustreben.
    • Zur Sicherstellung der Wertschöpfung vor Ort und der Versorgungssicherheit werden entsprechende regionale Umsetzungsstrukturen gestärkt / geschaffen.
    • Im Mobilitätsbereich wird eine CO2-Reduktion um 20 % angestrebt, u.a. durch Verdopplung des ÖPNV-Anteils (Der Einsatz von 20% CO2-freundlicher Treibstoffe (Bio)Methan, Biokraftstoffe und Grünstrom basiert ggf. auf überregionalen Quellen).

    Wir –also Bürger, Unternehmen und Kommunen – reduzieren damit bis 2030 unseren CO2-Ausstoß um mindestens 40 % gegenüber 2009.

    Bürger und Unternehmen, die sich mit Projektideen beteiligen möchten, können sich unter unten angegebener Adresse melden.

    Stadt Aschaffenburg
    Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz
    Klimaschutzmanager
    Tibor Reidl
    Zimmer 009
    Pfaffengasse 11
    63739 Aschaffenburg

    Telefon:
    +49 6021 330 - 1744
    Telefax:
    +49 6021 330 - 679
    Email: