Direktsprung:

Sie befinden sich hier: Startseite, Veranstaltungskalender, Wie alles anfing - Arnold Bode und die frühen documenta-Ausstellungen

Inhalt

Veranstaltungskalender

sonstige Veranstaltungen

Wie alles anfing - Arnold Bode und die frühen documenta-Ausstellungen

Bilder-Vortrag mit Heiner Georgsdorf, ehem. Leiter des Kunstvereins Kassel. mit Prof. Heiner Georgsdorf.
In diesem Sommer findet in Kassel zum 13. Mal die documenta statt. „Die weltweit wichtigste Kunstschau“ (FAZ) wurde zum Prototyp einer Großausstellung und zum Vorbild für viele ähnlich ambitionierte Kunstereignisse in aller Welt. In ihrer Bedeutung ist sie allerdings nur mit der Biennale in Venedig vergleichbar, als deren Gegenentwurf sie 1955 von Arnold Bode konzipiert und realisiert wurde – in Kassel, in einer vom Kriege arg zerstörten Provinzstadt im „Zonenrandgebiet“. Warum gerade diese Stadt und wieso dieser anhaltende Erfolg?  Warum dürfen die Veranstalter auch diesmal wieder mit einer Steigerung der Besucherzahlen (2007: über 750.000) rechnen, obwohl jede documenta „sich selbst neu erfinden muss“ und vor ihrer Eröffnung einer Black Box gleicht, die eigentlich nur mit ihrem Markennamen locken kann?
Um dem „Wunder von Kassel“ auf die Spur zu kommen, wird sich der Fokus des von Bildern reich gestützten Vortrags von Heiner Georgsdorf (Frankfurt am Main) auf die erste documenta (1955) und die drei nachfolgenden documenten (1959, 1964, 1968) richten, die entschieden von den inszenatorischen Einfällen des documenta-Gründers Arnold Bode geprägt wurden. Seine Rolle wird, wie zu sehen sein wird zu Recht, einen Schwerpunkt des Vortrags bilden.
Erstaunlicherweise haben sich später immer wieder documenta-Leiter für die Anfänge der documenta interessiert und kuratorische Anregungen daraus bezogen. Auch Carolyn Christov Bakargiev, die Leiterin der documenta 13, nimmt mit dem Motto „Zusammenbruch und Wiederaufbau“ dezidiert auf die Gründungzeit der documenta und ihren Entstehungsbedingungen Bezug und unterstreicht damit einmal mehr das aktuelle Potenzial des historischen Vorbilds.
Heiner Georgsdorf, „Erweckungsopfer“ der ersten documenta, bezeichnet sich selbst als „documenta-roadie“. Er studierte bei Arnold Bode, wurde später Professor für Kunstdidaktik an der Kasseler Kunsthochschule und leitete über viele Jahre den Kasseler Kunstverein. Das von ihm 2007 herausgegebene Buch „Arnold Bode – Schriften und Gespräche“ zeigt die vielfältigen Facetten des „documenta-Vaters“ auf.
Neuer Kunstverein Aschaffenburg, KunstLANDing, Landingstr. 16, 63739 Aschaffenburg,
Tel+Fax: 06021 – 299278, mobil 0171-2667532 (Bartkowski), 0171-9571166 (Claus)
e-mail: nkvaschaffenburg@aol.com oder nkvaschaffenburg@t-online.de,
homepage: www.nkvaschaffenburg.de
Begleitprogramm zur Ausstellung "Alles neu".

Veranstaltungsdaten
  • Veranstaltung:
    Wie alles anfing - Arnold Bode und die frühen documenta-Ausstellungen
    Kategorie:
    sonstige Veranstaltungen – sonstige Veranstaltungen
    Ort:
    Kunstlanding
    Datum:
    03.05.2012
    Uhrzeit:
    19:00 Uhr
    Sonstiges:
    im Cafe des KunstLANDings
    Infos:
    www.nkvaschaffenburg.de
Adresse
  • KunstLANDing
    Landingstraße 16
    63739 Aschaffenburg

    Telefon:
    06021 29 92 78