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Aschaffenburger Juden
Die Stadt Aschaffenburg versucht durch vielfältige Aktivitäten, das Gedenken an die ehemalige jüdische Gemeinde in Aschaffenburg lebendig zu erhalten. Die Geschichte wird in immer neuen Perspektiven gezeigt, um für die Gegenwart relevante Lehren aus der Vergangenheit ziehen zu können.
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Museum jüdischer Geschichte und Kultur Die im Haus Wolfsthalplatz zu sehende Dauerausstellung zur Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde in Aschaffenburg spannt den Bogen von der ersten Erwähnung einer jüdischen Schule im Jahr 1267 bis zur Zeit der Verfolgung im Nationalsozialismus.
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Stolpersteine in Aschaffenburg Seit dem Jahr 2008 erinnern „Stolpersteine gegen das Vergessen“ an mehreren Stellen in der Stadt an Bürgerinnen und Bürger, die von den Nationalsozialisten ermordet oder auf andere Weise Opfer der Verfolgung wurden. Die Gedenkzeichen wurden vor jenen Häusern eingelassen, in denen die Opfer ihre letzte freiwillige Wohnung hatten.
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Datenbank des jüdischen Lebens am Bayerischen Untermain Die Stadt Aschaffenburg hat gemeinsam mit dem Förderkreis Haus Wolfsthalplatz eine Datenbank des jüdischen Lebens am Bayerischen Untermain erstellt. Sie verbindet die Dokumentation von jüdischen Friedhöfen am Bayerischen Untermain mit einem biographischen Handbuch. Fotos von Grabsteinen, deren hebräische und deutsche Inschriften sind ebenso einsehbar wie Lebensdaten, Wohnungen, Berufe, persönliche Schicksale und Angaben zu Auswanderung oder Deportation.
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Führungen über die jüdischen Friedhöfe Mit dem Friedhof „Am Erbig“ und einer Anlage gleich neben dem Altstadtfriedhof befinden sich in Aschaffenburg zwei jüdische Friedhöfe. Führungen über die beiden jüdischen Friedhöfe können beim Führungsnetz Aschaffenburg unter 06021 / 3 86 88 66 gebucht werden.

