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Mitglieder des Stadtrates beim Radfahren

(Foto: Stadtplanungsamt)

Mitglieder des Stadtrates beim Radfahren

(Foto: Stadtplanungsamt)

Stadtrat radelt über die Brentanoachse

Am Dienstag, 12. April, war die Ausbildung der sogenannten „Brentanoachse“ zwischen Schweinheimer Straße und Hockstraße zu einer Fahrradstraße Thema im Planungs- und Verkehrssenat (PVS).

Um einen Eindruck von diesem Vorhaben zu gewinnen, fuhren Oberbürgermeister Klaus Herzog und Mitglieder des Aschaffenburger Stadtrats vor der Sitzung mit dem Fahrrad über die Brentanoachse zum Sitzungssaalgebäude in der Dalbergstraße.

 

Hintergrund

Im Radverkehrskonzept für die Stadt Aschaffenburg wird die Einrichtung von Fahrradstraßen als Hauptverbindungen für den Radverkehr vorgeschlagen.

Die Brentanoachse als eine wichtige Radverkehrsverbindung von dem Stadtteil Schweinheim zur Innenstadt soll als solche gestärkt werden und daher als erste Fahrradstraße mit gutem Beispiel vorangehen. Schon heute wird die Achse von Fahrradfahrern stark genutzt.

Fahrradstraßen sind Straßen, deren Fahrbahnen vorrangig dem Radverkehr zur Verfügung gestellt werden. Die Fahrbahn wird damit zum Radweg. Kraftfahrzeugverkehr bleibt zugelassen, darf die Straße aber nur mit mäßiger Geschwindigkeit (30 km/h) befahren. Für Radfahrer bieten Fahrradstraßen den Vorteil, dass sie nebeneinander fahren können und sie das Tempo in der Straße bestimmen.

Die Fahrradstraße Brentanoachse soll zwischen der Schweinheimer Straße und der Hockstraße eingerichtet werden. Die Achse soll zukünftig auf verkehrsarmen Straßen und am Rand der Grünanlage Stadtpark Rosensee und über die Grünbrücke Mattstraße verlaufen.

Für die Umsetzung der Fahrradstraße Brentanoachse sind kleinere Umbauten im Verkehrsraum und eine neue Beschilderung erforderlich. Nach Kenntnisnahme des Verwaltungsvorschlages durch den Planungs- und Verkehrssenates wurde die Planung bereits im Fahrradforum beraten.

Zurzeit findet eine Überarbeitung der Pläne statt.